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Bd. 13 (1879) Metternich - Ostindien
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^ Mono...

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i (vortreffliche Untersuchungen über Geschichte desTheaters), 1868. Volchcrt.

Mono .. . (vor Vocalen Mon.., vom griech.

^ einzig allein) hat dieselbe Bedeutung in vielen

aus dem Griechischen in das Deutsche übergegan-genen Wörtern.

Monocarpe (einfrüchtige) Pflanzen sind solche,welche mir einmal zur Fruchtbildung gelangen unddann absterben.

Monoolilam^äsae, s. Pflanzensysteme.

Monochord (v. Griech., Harmonometer), In-strument, um die Abhängigkeit der SchwingnngszahleinerSaite, od.derHöheihres Tones vonderSpann-ung, der Länge n. der Dicke der Saite zu untersnchen.

! ^ In dem einfachsten M. wird eine einzige Saite übereinen Resonanzboden gespannt, so daß sie bei Er-schiitternng einen gewissen Ton (z.B. 0) gibt; wird,, nun ein Steg unter ihr so eingesetzt, daß sie um dieHälfte dadurch verkürzt wird, so erhält man unterU gleicher Bedingung den Ton der höheren Octave (e);

verkürzt man die tönbare Saite durch VerrückungE des Steges nur um tz, so erhält man den Ton der4 Quinte (0), bei Verkürzung um A die große TerzE (L) rc. Auf ähnlicheWeise läßt sich die AbhängigkeitH der Tonhöhe von der Dicke und der Spannung der4 Saite bei gleicher Länge prüfen. So erhält man die- tiefere Octave, wenn die Dicke der Saite verdoppeltwird, die höhere Octave, wenn statt des spannendenGewichts ein um die Quadratzahl stärkeres Gewichtangehängt wird. Der Sage nach brauchten schondie Pythagoräer das M. (Kanon) zur physischen u.j arithmetischen Untersuchung der Tonleiter. Ebenso, grundlos wird die Erfindung des M. Guido von

! Arezzo (s. d.) zngeschricben. Sicher ist nur, daß

daß M. im Alterthnm bereits bekannt u. im Mittel-alter allgemein im Gebrauch war. Stahl.

Monochroisch, monochromatisch, einfarbig.

Monochrom, wörtlich einfarbig, im Gegensatzzu polychrom, vielfarbig. In der Malerei verstehtman unter monochrom die Ausführung von Figurenin einfarbigen Umrissen aus andersfarbigem Grunde,z.B.beiden etruskischen Vasenbildern entwederrotheFiguren auf schwarzem, od. schwarze Figuren aufwthem Grunde. SchaAer.

Monoecis, die21.KlasseinLinnesPflanzensystem,s. Pflanzensysteme.

Monöcisch, von Blüthen, einhäusig, s. Blüthe.

Monocotyledonen (einsamenlappigePflanzen,Spitzkeimer), Abtheilung der angiospermen (meta-spermen) Phanerogamen, charakterisirt durch einenkleinen Keimling mit einem scheidenartig geschlosse-nen Keimblatt, welches die Endknospe einschließt u.meist viel größer als die hypocotyle Achse ist. Beiden meisten entwickelt sich nicht die Hauptwurzel,

^ sondern es treten von Anfang an nur Nebenwurzelnauf. Die Gefäßbiindel des Stengels sind zerstreut(s. Gewebe). Die Blätter sind scheidig od. mit schei-^ denartigem, selten deutlich abgesondertem Blattstiele,> meist abwechselnd spiralig gestellt, meist ganz, seltenergetheilt, nie wirklich zusammengesetzt, mit gerad^ auslaufenden parallelen, einfachen, höchst selten mitverzweigten anastomosirenden Nerven (tl.raosas,8milaooas). Bei den Blllthentheilen und dem ausden Fruchtblättern gebildeten Fruchtknoten herrschtdie Dreizahl und ihre Verdoppelung, oder auch ihrVielfaches vor. Die Blüthen der meisten M. lassen

Monogramm.

sich auf einen Grundtypus zurückführen, bei welchem2 Blumenblattkreise, 2 Staubblattkreise und 12Fruchtblattkreise inregelmäßiger Alternation auf ein-ander folgen. Blüthen wie die der Orchideen undZingiberaceen entstehen infolge der zygomorphenAusbildung u. Metamorphose einzelner Glieder desGrundtypus, während die scheinbar einfachen Blü-then der Gramineen, Cyperaceeu, Najadeen undvieler Araceen durch Reduction des Gruudtypusentstanden sind, wie sich durch Zwischenglieder Nach-weisen läßt. Englcr.

Monod, 1) Adolf, franz. reformirter Kanzcl-rcdner, aeb. 1802 in Kopenhagen, wo sein VaterPfarrer der Französisch-reformirtenGemeinde war;stndirte bis 1824 in Genf Philosophie n. Theologie,ging 1825 nach Neapel, wo er die Evangelische Ge-meinde gründete und bis 1827 an ihr thätig war,wurde nach seiner Rückkehr Pfarrer in Lyon, 1836Professor in Montauban, 1847 Adjnnct und 1849Pastor an der Neformirten Kirche in Paris, wo er6. April 1856 starb. Er sehr.: Imoilo (überdieLec-ture der Bibel); Lsrinons, Par. 185557, 2Bde.,3. A. 1860; I-ss aciisux ä mss amis ei ä I'ggliso,Par. 1856, 9.A. 1875; DerApostcl Paulus,Franks.1854; Ausgewählte Schriften aus dem Franz, vonSeinecke, Bielefeld 1860, 3 Thle. 2 ) FredericIo'el Jean Gerard, Bruder des Vor., gleichfallsreformirter Theolog, geb. 17. Mai 1794 zu Mon-naz (Kanton Wallis); Pastor in Paris 181949.Mit Graf Gasparin gründete er 1849 eine freieKirche mit eigenem Glaubensbckeuntniß, weil er dieFundamente des Glaubens durch den Beschluß derreformirten Synode von 1848, von einem Glaubens-bekenntnis) zur Verhütung der Zersplitterung abzu-sehen, bedroht sah. Er st. 30. Dec. 1863. M. redi-girte die Lreiiivos cln Oürwtianisms. Löffler.

Monodie (v. Griech.), ein Gesang für eineStimme allein.

Il/Ionoüon, Säugethier, so v. w. Narwal.

Bionodrama (griech.), Melodrama (s. d.), inwelchem nur eine Person auftritt.

Monogamie (v. Griech.), Einweibsrei, einfacheEhe, im Gegensatz zu Polygamie (s.d.), die Paarungzwischen zwei Individuen verschiedenen Geschlechts,welche fortdauernd ausschließlich in Verbindung blei-ben, nicht nur im menschlichen Geschlecht (s. Ehe),sondern auch auf Thiere bezogen.

Monogenesis (griech.), Abstammung verschie-dener Individuen von Einem Urpaar.

Monogramm (v. Griech.), 1) aus Einem Buch-staben bestehend. 2 ) (Handzeichen) Verschlingungder Anfangsbuchstaben eines mehrfachen Namens,oder der Buchstaben eines Namens in Eine Figur.Bes. sind die M-e der Regenten des Mittelalterswichtig, welche diese nach ihrem Regierungsantrittnach Willkür wählten, u. worin ihr Name verstecktwar. Alis Münzen gebrauchte M-e zuerst Karl derKahle. Die Lehre von den mittelalterlichen M-eubildet einen besonderen Theil der Diplomatik. Beiden orientalischen Regenten sind sie noch gewöhnlich.Auch sind die M-e der Maler und Kupferstecher einGegenstand der Kunstgeschichte. Vergl. Brnillot,Oiotäoimairs äso mono§rammss, eliillrss sie. desplan vslsbrss psintrss oto., Münch. 1817, n. A.ebd. 1832 ff., 3 Bde.; Indls Zsnsrals äss mono-Ai-ammss, ebd. 1820, 2 Thle.; Heller, Monogram-

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