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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
Entstehung
Seite
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Einfach Pflichterfüllung.

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ersten Aeußerungen so aufgefaßt. Die Herren, die hieranwesend waren und ich glaube, der Herr AbgeordneteRichter war auch anwesend, und derselbe hat ein scharfesund schnelles Verständnis, was nicht vier Wochen braucht,um eine solche Sache sich klar zu machen, die Herrenhaben gehört: ich habe gesagt, es wäre mir die Versionvorgekommen; ich hätte meine Aeußerungen geprüft, weilmir gesagt worden wäre, sie beruhten auf einer steno-graphischen Niederschrift. Die Kenntnis, daß überhauptstenographiert werden würde, hat mir ganz fern gelegen,und ich habe erst nach der Kommissionssitzuug davon Mit-teilung erhalten. Da dies aber behauptet wurde, habeich mich verpflichtet gefühlt, meine Aeußerungen oder denAuszug meiner Aeußerungen, der darin war, durchzulesen,um zu sehen, ob irgend etwas darin stand, was ich inmeiner Stellung als auswärtiger Minister nicht gedrucktzu sehen wünschte oder nicht gesagt zu haben glaubte.Das war für mich einfach Pflichterfüllung. Der Herr-Abgeordnete Richter hat daraus einfach die Gelegenheitgenommen, der Regierung eine offiziöse Mitschuld anf-zubürden, daß seine Aeußerungen nur auszugsweise wieder-gegeben wären. Ich weiß das nicht; ich habe die Aeuße-rungen anderer eben nicht gelesen; aber ich möchte ihndoch bitten, wenn er sich über die Norddeutsche Zeitungin dieser Beziehung beklagt, ungefähr zu vergleichen, inwelchem Auszug die hiesigen Aeußerungen eines Ministersoder eines Abgeordneten der Rechten etwa imReichs-freund" wiedergegeben sind (Heiterkeit), ob da eine rück-sichtsvolle Ausführlichkeit vorhanden ist, die dem Rednervollständig gerecht zu werden wünscht. Ich glaube nicht, ich weiß es nicht, da ich mit den Herren nicht persön-lich bekannt bin, daß die Redaktion derNorddeutschen