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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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Die Vorgänge in der Kommission.

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mir gesagt wurde, — die Wiedergabe beruhte auf steno-graphischer Niederschrift. — Ich habe dasjenige gelesen,was mir in den Mund gelegt ist oder was ich gesagthabe» soll, und ich habe dagegen nichts zu erinnern ge-sunden; das andere habe ich nicht gelesen; wenn dasnicht richtig ist, so kann ja jeder das Seinige richtigstellen, ich hatte zu meinem Teile keine Veranlassungdazu; — aber, wie gesagt, mitgeteilt wurde mir, dieseWiedergabe beruhe auf stenographischer Niederschrift, dievon einem der stenographierenden Herren stattgefunden hat.

Der Herr Abgeordnete Rickert hat sich darüber be-klagt, daß der Zusammenhang, in den ich meiner Ueber-zeuguug nach die Dampfschiffahrtsvorlage mit denKolonialbestrebungeu im allgemeinen bringen muß —ebensogut wie hier die Koreafrage und die Frage derHandelsvertragschließung mit den ostasiatischen Staatenin denselben Zusammenhang gebracht worden ist —, daßdieser Zusammenhang von mir nicht früher geltend ge-macht worden wäre. Ja, einerseits muß ich auch da aufIhre Nachsicht rechnen; Sie überschätzen mitunter dasMaß von Zeit und Kräften, über die ich verfüge. Ichhabe neben meiner Thätigkeit im Reichstage doch auch einegewisse Anzahl nicht minder wichtiger Geschäfte, die ge-rade bei der jetzigen europäischen Lage mich wesentlichin Anspruch nehmen. Ich kann deshalb unmöglich zu-geben, daß es meine Pflicht gewesen wäre, jeden meinerGedanken und Hintergedanken bei dieser Gelegenheit aus-zusprechen. Außerdem aber habe ich schon neulich in derKommissionssitzuug in Gegenwart des Herrn Abgeord-neten Rickert darauf aufmerksam gemacht, daß ich nichtberechtigt gewesen wäre, über diese Kolonialprojekte früherzu sprechen, als bis die Gefahr überwunden war, daß