Der Mißbrauch des Zwischenfalls. 169
dieselben sind vorher wie nachher. Nur ein Mißbrauchist es, der mit diesem unter exceptionellen Umständenstattgehabten Zwischenfall getrieben worden ist, und derseinen Gipfel in dem Versuch fand, mich selbst zumBoten eines Desaveus meiner eigenen Politik zu machen,ja mich dem Kaiser gegenüber in eine Stellung zu bringen,wo Seine Majestät hätte sagen müssen: wie können Sieungelesen so etwas weiter befördern? hat Laster dieseVerdienste gehabt, — so würde Seine Majestät sagen,— dann haben Sie und Ich selbst den Fehler begangen,diesen Mann nicht längst in die Regierung zu berufen,anstatt seine Opposition zu bekämpfen. Es werden vielevon Ihnen sein, die sich dessen erinnern, daß die Ueber-einstimmung zwischen Lasker und mir, wenn je vorhanden,doch fast ausnahmslos in dem Zustande der Trübungsich befunden hat, und daß zwischen jener Stelle, wo ersaß, und dieser hier, wo ich stehe, häufiger, als mir liebist, die unfreundlichsten Reden von beiden Seiten ge-wechselt sind, kurz, daß er Oppositionsmitgliedwar, und ich kann nur die Versicherung geben, daß,wenn in einem fremden Lande ein Oppositionsmitgliedeinmal stirbt, ich mich vorher sicher erkundigen werde:wie steht es zur Regierung? und wenn etwa bei unsdas Herrenhaus beispielsweise seine Sympathien kund-geben wollte über den Tod eines konservativen Oppo-sitionsmitgliedes gegen das heutige Ministerium inEngland, so würde ich sicherlich nicht den deutschen Bot-schafter in England beauftragen, den Minister Glad-stoue zu ersuchen, er möchte das Lob dieses Gegnersdem dortigen Parlamente amtlich kundgeben. Daß hierAehnliches geschehen ist, ist, wie gesagt, nicht die Schulddes amerikanischen Repräsentantenhauses, von dem ich