158 Die Frühjahrssession des Reichstages 1884.
„freisinnigen" Partei eine achtungsvolleBerücksichtigung dieses meines preußischen Grundrechtesin diesen Räumen beanspruchen darf, und ich bemerkedas auf die Töne, die meine Worte begleiteten, wie ichzum erstenmal davon sprach, daß ich dem AbgeordnetenLasker keinen Dank schuldig bin, daß ich der national-liberalen Fraktion diesen Dank schuldig zu sein glaube,und daß ich ihm hauptsächlich die Schuld der Entfrem-dung gebe, die im Jahre 1878, gerade da, als ich mitHerrn von Bennigsen in Unterhandlung war über seinenEintritt in das Ministerium, stattgefunden hat; dieseEntfremdung sehe ich hauptsächlich als das Werk desfrüheren Abgeordneten Lasker und seiner näheren Freundean. Auch die ganze Bekämpfung unserer wirtschaftlichen,kurz und gut unserer gesamten Politik ist sein Werk ge-wesen, und Sie werden nicht verlangen, daß ich michruhig an den Triumphwagen eines Verstorbenen an-spannen lassen soll, der mir das Leben in dem Wenigen,was ich für Deutschland habe thun können, saurer gemachthat, als irgend ein anderer.
Ich war Ihnen und namentlich unseren auswärtigenBeziehungen diese Auseinandersetzung schuldig. Ich hattedarauf gerechnet, über diese Frage, wie die Zeitungendas in Aussicht gestellt hatten, interpelliert zu werden,und hatte mich darauf gefreut, ungezwungen Gelegenheitzu haben, um mich über die Motive auszusprechen, dieomni oxooptions mssoris den Satz beweisen, daß zwischenuns und Amerika dies weder das Ergebnis irgend einerVerstimmung noch eine Ursache zur Verstimmung seinkann, und daß mein Wunsch und meine Bestrebungen,die intimen Beziehungen zwischen diesen beiden seit hun-dert Jahren befreundeten Nationen aufrecht zu erhalten,