Reichskanzler und Briefträger.
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stellt mich als Kanzler des Reichs mit dem Briefträgerin eine Kategorie, der nicht das Recht hat, eine Post-karte zu lesen und sich ein Urteil darüber zu bilden,was darin steht, ob er sie auch bestellen kann. Anderskann ich mir die „unbefugte Einmischung" nicht erklären.Ich bin allerdings als Reichskanzler auch der höchsteBeamte der Reichspost, aber ich möchte dem Herrn Ab-geordneten Züchter doch empfehlen, sich den Unterschiedzwischen dem Reichskanzler und dem Briefträger klar znmachen und nicht die Ansichten des Auslandes zu ver-wirren über das, was der Reichskanzler hätte thun könnenund müssen, fehlerhafte Vorstellungen zu verbreiten, die,wenn nicht darauf berechnet, doch sehr geeignet sind, dasAusland gegen uns zu verstimmen und im AuslandeHilfe zu suchen für innere Parteibestrebungen, die keineChance haben, wenn sie nicht fremde Unterstützung finden.(Bravo! rechts.)
Herr Lasker hat bei seiner Ankunft in Amerika so-fort eine Stellung genommen, die mir in Berichten ge-meldet wurde, und die auch meine Aufmerksamkeit aufden Wortlaut der Resolution ziehen mußte.
Ich habe aus all den Berichten mit den Belägenvon Zeitungen und Zeitungsausschnitten dazu mir nureins ausschneiden lassen, welches lautet:i Gleich bei der ersten Interview mit Reportern
bei seiner Landung führte er sich als den Vor-kämpfer der Freiheit in Deutschland gegen diefreiheitsfeindlichen Mächte ein, welche, — so hießes wörtlich in den Berichten über diese Interview,die durch alle Zeitungen Amerikas gingen -— groß gedruckt! —
„wie der Kaiser und der Reichskanzler,