Verteilung der kaiserlichen Gabe
141
der unglücklichen Ueberschwemmten nur antizipieren, wenn ich denAntrag stelle, daß das Haus beschließen wolle, Seiner Majestät demKaiser durch das Präsidium den Dank für diese Allerhöchste Be-thätigung auszusprechen."
Unter lebhaften Beifallsbezeugungen wurde dieser Antrag ein-stimmig angenommen. Gemäß den bei der Besprechung gemachtenVorschlägen erhielten aus der Kaiserlichen UnterstützungssummePreußen, die bayerische Pfalz und das Großherzogtum Hessen je100000 Mark, ferner Bayern, Baden, Elsaß-Lothringen je 40000Mark, Württemberg 20000 Mark. Aus den verbleibenden 100 000Mark wurde ein Reservefonds für nachträgliche, später hervortre-tende Bedürfnisse gebildet. — Des weiteren hat sich der FürstBismarck an den parlamentarischen Verhandlungen des Jahres1883 nicht beteiligt.