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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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Das rote Tuch.

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mit vertraut machen, daß ich überhaupt hier wegbleibe;denn ich wirke gewissermaßen, wie das rote Tuch — ichwill den Vergleich nicht fortsetzen — (Heiterkeit) ich habefrüher gesagt, wie der Aufs, der Uhu in der Krähen-hütte: sowie ich komme, ist etwas los. Der Herr Ab-geordnete Lasker hat gesagt: der Reichskanzler wird einegroße Aktion machen. Ich hasse große Aktionen und binvergnügt, wenn ich dessen überhoben bin.

Der Herr Abgeordnete Bamberger hat gesagt, meinganzes System sei falsch. Ja, diese Ueberzeugung istvollständig gegenseitig, es ist eine potitio pmimipii; ichhalte das System des Herrn Abgeordneten Bambergervon Grund aus falsch und das der ganzen Fortschritts-partei; ich halte den ganzen Freihandel für falsch. Alsomit dieser allgemeinen Behauptung, daß wir unser Systemgegenseitig für falsch halten, kommen wir nicht weiter,das ist eine ganz selbstverständliche Sache. Ich glaube,Sie sind im Irrtum, und Sie glauben, ich bin im Irr-tum, und wir plaidieren jeder für seine Sache vor derNation, nicht vor der Nation, die der Herr AbgeordneteBamberger meint zu vertreten, sondern vor der Nation,wie sie in den nächsten zehn Jahren schließlich wählenwird. Meine Politik reicht weiter, als bis zu dennächsten Wahlen; wenn ich mich darauf hätte beschränkensollen, wenn ich die nächsten Wahlen hätte befürchtensollen, hätte ich mich ans Politik nicht eingelassen. Ichbin gewohnt, mit weiteren Perioden in der Politik zurechnen, als mit der einer Reichstagssession.

Der Herr Ageordnete Bamberger hat behauptet, ichhätte das Schutzzollsystem und das Monopol aus Frank-reich genommen. Es ist nicht unsre Schuld, sonderndie Schuld der Geschichte, daß uns Frankreich, weil es