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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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Die Reichstagssessio» von 1882—83.

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es darauf aiikommt, die Regierung zu übernehmen, denFraktiousballast aus ihrem Schiffe nicht los werden kön-nen, um eine praktische und staatsmännische Ladung ein-zunehmen. Sie bleiben von der Fraktion abhängig, siebleiben in der Wahlangst, die unsre Verhältnisse beherrscht,abhängig von Wahlumtrieben. Sobald es heißt: „derund der wird nicht wieder gewählt, wenn das und dasnicht geschieht," so ist ein Führer in der Lage, daß erjeder Wahlsorge Rechnung tragen soll, ein Minister abernicht. Der kann auf Fraktionsfreunde und auf Wahl-sorgen und Parteitaktik nicht Rücksicht nehmen; er mußdas alles abschütteln. Das Deutsche Reich und derpreußische Staat kann van einer Partei nicht regiertwerden; dazu ist keine Partei stark genug und keine ver-söhnlich genug, sie können nur unabhängig von jederParteistellung, unabhängig von jeder Fraktionstaktik undvon Wahlkreisrücksichten regiert werden. Die Fraktionenbilden für mich einen Ring, den ich nicht durchbrechenkann und auch nicht zu durchbrechen brauche. Ich habegenug in meinem Leben gethan und bin gegen Ent-täuschungen ziemlich abgehärtet. Wenn ich meine Schul-digkeit gethan zu haben glaube, so überlasse ich Gottdas übrige, die Geschäfte haben das Interesse für michverloren.

Ich habe also kein Bedürfnis, diesen Fraktionsringmeinerseits zu durchbrechen. Ich komme immer mehr zuder Rolle des Zuschauers, der sieht, wie sich die Sachenauf der Bühne entwickeln, aber ich habe lange genug indiesen Verhältnissen gelebt, um sie zu kennen und meineAnsichten darüber haben so viel Wert, wie die einesjeden andern in Deutschland, nur außerhalb Deutsch-lands vielleicht einen höheren. Kein Prophet gilt im