Die Schäden des Fraktionswesens.
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genug Kapital, um für die Aktiengesellschaft, die politischeGründung, die eine Partei in sich bildet, (Oh! links)einen Einschuß und eine Mitwirkung zu leisten. Erwartet auf seine politische Dividende und hat außerdemeine große Bequemlichkeit, er braucht sich keine eigneMeinung zu bilden, er kriegt sie fertig geliefert von derMajorität, (Bravo! rechts) und wenn er zu Hause dis-kutiert, so braucht er sich nicht zu rechtfertigen, er kannsagen: die Majorität unsrer Freunde war dafür, und dieFraktionstaktik hat es notwendig gemacht, so zu handeln.8tat pro rutious uumerus! Die Fraktion hat sich ent-schieden, die sachliche Seite ist vollständig gleichgültig.
Auf der andern Seite liegt in dem Fraktionsweseneine große Schädigung unsrer politischen Leistungsfähig-keit. Ich glaube, daß unsre politisch begabten Männer,unsre Staatsmänner, durch die Fraktion, durch das Frak-tionsleben dem Staatsleben entzogen und entfremdet wer-den. Ich habe den Eindruck, daß in unserm heutigenpolitischen Leben überhaupt der Satz gilt: „Fraktiongeht vor Reich", „das Aktienunternehmen geht vor derAllgemeinheit". Man hat mir einmal eine ähnliche Aeuße-rung schuld gegeben: „Gewalt geht vor Recht." Das wareine Lüge, das habe ich nie gesagt.
Dies ist mein Eindruck, den ich habe. Der Führereiner Fraktion wird für seine Verwendbarkeit im großenund für die Möglichkeit seiner politischen Zukunft imganzen geschädigt. Ich will ja nicht davon sprechen, daßohnehin, wie man sagt, unsre bedeutendsten und edelstenKräfte im Hausierhandel beschäftigt sind. (Große Heiter-keit. Rufe rechts und im Zentrum: Sehr gut!) Aberdie wir für die Politik dabei übrig haben, werden durchdas Fraktionswesen in die Lage gesetzt, daß sie, wenn