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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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Berliner Steusrexekutionen.

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Zustände und der Steueruachlässe die Pfändungen die600 000 nicht vollständig erreichen werden. Indessen600000 ausgepsändete Staatsbürger, das ist auch schoneine starke Ziffer. Zu diesen starken Klassensteuerleidenkommt noch die Wirkung der Zuschläge. Es ist nichtersichtlich, warum wegen der Kommunalzuschläge weni-ger Auspfändungen stattfindeu sollten, als wegen derStaatsklassensteuern. Im Gegenteil glaube ich, der Staatkommt früher zu seinem Recht, und vielleicht wird ernoch eher bezahlt. lieber die Vorgänge in den Gemein-den liegen allgemeine Data nicht vor, wenigstens habeich sie nicht ermitteln können; ich habe nur einige An-gaben in Bezug auf die Berliner Ergebnisse der Steuerin den Jahren 1876 und 1877 vorliegen. Danach sindin der Stadt Berlin im Jahre 1876 im ganzen zurKlassensteuer veranlagt 355 902 Besteuerte. Von diesensind zur Zwangsvollstreckung verwiesen ich werdegleich den anscheinenden Widerspruch erklären 393 837in der Stadt Berlin, also mehr als veranlagte Posten.Das hat darin seinen Grund, daß jede Position viermalim Jahre erhoben wird und jede viermal zur Exekutionkommen kann, daß also die Zahl der vorgekommenenVollstreckungen die der veranlagten Steuerpositionen über-schreitet. Von diesen 393 837 Fällen sind erledigt durchStellung zur Exekution 276 902, durch Vollstreckung derExekution, durch Versiegelung und Pfändung 25 280,durch fruchtlose Vollstreckung der Exekution 91655.Auf 100 Klasseusteuerveranlagte überhaupt, beziehungs-weise in den betreffenden Steuerstufen vorkommeude Fälletreffen danach in der untersten Steuerstufe 101,9 Exe-kutionen, in der zweiten 135,8, in der dritten 131,9, inder vierten Stufe von unten 114,6 auf 100 Steuer-