Zur Frage der Doppelwährung.
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bestreite. Aber wenn Sie davon überzeugt sind, dannhätten Sie diesem Zweifel nicht in Form einer so zahl-reich Unterzeichneten Interpellation Ausdruck geben sollen!Sie erwarten nun von mir, Sie schieben mir die Auf-gabe zu, diese von Ihnen angeregten Zweifel aus demWege zu schaffen. Wenn ich auch sage, ich habe die Ab-sicht nicht, kann ein andrer sie nicht haben? Wenn ichsage, ich bin nicht überzeugt von der Nützlichkeit einerAenderung in unsrer Münzverfassung, könnte ich nichtbeim näheren Studium der Frage, beim Anhören vonSachverständigen, bei Prüfung der Auffassung derjenigenRegierungen, die andrer Meinung darüber sind als diennsrige, könnte ich da nicht zu der andern Ueberzeugunggelangen? Ist meine einfache Verneinung, daß ich mirjetzt keiner Absicht bewußt bin, auch keine kenne, ist sieeine hinreichende Entkräftung eines so stark accentuiertenZweifels in einem so wichtigen und ansehnlichen Zeug-nisse, wie das der 58 Unterzeichner hier repräsentiert?(Sehr richtig!) Sie schaffen da einen Zweifel, den ichdurch meine einfache Verneinung mich außer ständefühle, vollständig wieder aus der Welt zu schaffen; eswird immer uliguick härieren von diesem Zweifel, undwenn Sie nachher die Schuld davon der mangelhaftenBeantwortung der Minister zuschieben, dann, meineHerren, setzen Sie die Minister doch einigermaßen in dieLage, wie ein sehr hübsches Chamissosches Gedicht vondem Lemberger Juden sagt, der dem Steinwurf einesStudenten auswich: der zertrümmerte eine Scheibe, undder Jude wurde angehalten, die Scheibe zu bezahlen,denn hätte er sich nicht gebückt, so wäre die Scheibe nichtzertrümmert worden. (Heiterkeit.) Ebenso geht es auchdem Minister; es wird durch die Stellung der Inter-