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10 (1889) Die neue Zollgesetzgebung 1879
Entstehung
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Die Reichstaffssession von 187».

bereue. Die mächtige Hilfe, welche die Mitwirkung einerKraft, wie die des Herrn Delbrück, der ersten Einrich-tung des Reiches gewährt hat, war durch nichts andreszu ersetzen. Wir hatten keinen Mann von seiner Be-deutung.

Ich habe meinerseits mich damals in eine Beurteilungwirtschaftlicher Fragen nicht eingelassen, sondern ich habedie bedeutendsten Leute und Staatsmänner, die mir ihreHilfe gewähren wollten, zu werben gesucht, um dasWerk, das ich begonnen hatte, mit mir in Gemeinschaftdurchzuführen. Es ist ja ganz zweifellos, daß ich mit-unter in wirtschaftlichen Fragen nicht der Ansicht des da-maligen Herrn Präsidenten gewesen bin, und wenn mirdie Verständigung darüber nicht gelungen ist — — ichweiß nicht, wie die Fälle sich erledigt haben, ich vermute,daß in den meisten Fällen ich nachgegeben haben werde,weil ich politisch und an meiner Meinung gern Opfergebracht habe, um diese so ungewöhnlich bedeutende Mit-wirkung der Sache, der ich diente, zu erhalten.

Ich bin ein Mann, der an Autoritätenglaubt und sich ihnen da, wo ich nicht notwendig aufmein eignes Urteil verwiesen bin, gern unterordnet.Wenn ich dem Rock entsprechend, den ich trage, zu Feldezu ziehen hätte, und ich hätte das Glück, vom HerrnFeldmarschall Grafen Moltke geleitet zu werden, so würdeich mich unbedingt seiner Führung unterordnen, und erstdann, wenn er sagt, jetzt gehe ich nach Hause, würde ichsagen: ja, jetzt stehe ich auf mich selbst angewiesen undmuß mir selbst helfen. Ich weiß nicht, ob ich nicht da-mals, als der Herr Präsident Delbrück seine Stellungaufgab, noch weitere Opfer an meiner Ansicht gebrachthätte, um nicht bloß — es wäre unrichtig, wenn ich