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Fürst Bismarck und die Socialdemokratie. 18!>
Mann, mit dem man wohl sprechen konnte.Ader der Inhalt meiner Gespräche ist vollständig vonAnfang dis Ende unwahr angegeben, nnd Herrn Bebelwird es gewiß lieb sein, das zu erfahren, denn ich stelledadurch der Soeialdemokratie das Zeugnis aus, daß sienie mit der ministeriellen Macht gebuhlt hat, um sichzum Werkzeuge gegen andre Parteien gebrauchen zulassen. Aber es ist auch unwahr, daß das von ministe-rieller Seite jemals versucht worden ist. Es haben auchzu meinem Bedauern andre Herren bei ihren WahlredenAndeutungen gemacht, daß „maßgebende" Persönlichkeitensich mit den Soeialisten eingelassen hatten; es ist daseine Gattung von Beredsamkeit, die da angebracht wer-den kann, wo sie keine Widerlegung findet, aber hübschist es nicht, wenn solches ai-Aumontum all boininm»gegen besseres Wissen und Urteil gebraucht wird. Ichbrauche niemand zu nennen, jeder wird sich selbst seinerWahlreden erinnern. Was die Fabel betrifft, daß ichdamals überhaupt mit den Soeialisten gegen die Fort-schrittspartei mich hätte einlassen wollen — jeder, dernoch das Gedächtnis an jene Zeit hat, wird sich erinnern,daß unsre Politik im Winter von 1862 auf 1863 solag, daß ich offenbar auf Versöhnung und nicht aufeinen Konflikt mit dem Landtage rechnete. Ich brauchenur an das Vinckesche Amendement zu erinnernd, dessenGenehmigung von seiten Sr. Majestät des Königs ichdamals erreicht hatte, was aber die dadurch angestrebteVermittelung nicht brachte, weil ich mich auch noch aufdie Motive verpflichten sollte. Es ist nicht meine Absicht,alte Streitigkeiten zu erneuern, sondern zu beweisen, daß
") Vgl. Band II, Seite 16 sf.