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9 (1889) Verwaltungsreorganisation, Orientfrage, Socialistengesetz : 1877 - 1878
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180 Die Neichstagssejsion von 1878.

bei dem Twesteii-Münsterschen Antrag damals gesagthat; ich halte mich an das, was jetzt in dieser Diskus-sion, gestern, wenn ich nicht irre, oder vorgestern, oderbei der letzten Diskussion von dem Herrn Redner gesagtund mir sehr wohl im Gedächtnis geblieben ist; ichglaube, der Herr Redner, wenn ich ihn auf Detailsaufmerksam mache, wird mir nicht mehr mit derselbenSicherheit die Berechtigung dazu absprechen. Der HerrRedner wird sich erinnern, daß er sagte, im auswär-tigen Amt, da gebe er zu, da dürfe nichts geschehe»,womit der Ministerpräsident oder der Reichskanzlernicht vollkommen einverstanden wäre, nicht etwa aussachlichen und politischen Gründen, sondern wegen meinerbesonders von ihm anerkannten Aptitude für diese ArtGeschäfte. Dann aber folgte, daß ich im übrigen das-selbe Maß von Selbständigkeit für die andern Ressortsnicht in Anspruch nehmen dürfe. Das habe ich miteiner Redewendung, von der ich nicht geglaubt habe, daßsie der Herr Redner persönlich nehmen würde, als dasIdeal einer gewissen Zerfahrenheit der Exekutivbehördenbezeichnet. Ich habe nicht die Zeit, meine Herren, meineReden vorzubereiten, ich habe nicht die Arbeitskraft dazu,und ich bin, wenn ich selbst in langen Reden zu Ihnenspreche, in einer gewissen Sorge, daß das Wort, dasmir über die Lippen fällt, vielleicht nicht das richtig ge-wählte sein werde. In diesem Fall aber kann ich es alsein unrichtiges nicht betrachten. Insofern es den HerrnVorredner persönlich verletzt hat, bedanre ich den Erfolg;aber es mar das Wort, welches meiner Meinung nachden Gedanken, den ich nussprechen wollte, am klarstenmacht. Aber wenn irgend etwas das Zusammengehenin schwierigen Sachen verkümmern kann, meine Herren,