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Die Reichstagssession von 1878.
Reichsverwaltung den jetzigen Zustand als keinen nor-malen und dauernden betrachtet, das wollte ich hieraussprechen.
7. lieber die Differentialtarife.
25. Februar 1878.
Im Verlauf der Debatte brachte der Abgeordnete SchröderfFriedberg) mehrere Beschwerden über das Wesen der Ausnahme-und Differentialtarife zur Sprache. Der Reichskanzler erklärtedazu:
Ich halte die Beschwerden, denen der Herr Vor-redner über die jetzige Sach- und Rechtslage Ausdruckgegeben hat, für vollständig berechtigt und teile imwesentlichen die Anschauungen, die er geltend gemachthat, namentlich auch über die nachteiligen Wirkungender Differentialtarife und das darin liegende Recht einerGesetzgebung, die viel tiefer eingreift als die Zollgesetz-gebung, und welches auf diese Weise zersplittert ist. Ichwürdige diese Beschwerden, aber ich muß zu gleicherZeit meine Machtlosigkeit bekennen, ihnen abzuhelfen;iil dem jetzigen Zustand der Dinge bin ich dazu ganzaußer stände. Seit Jahren fühle ich mich in meinem Ge-wissen dazu getrieben — die Mittel fehlen mir abergänzlich. Zu erörtern, weshalb sie mir fehlen, dazumangelt uns heute die Zeit und der Beruf. Ich willmich nur dagegen verwahren, daß etwa dem Reichs-kanzler, dem Neichseiseubahnamt für die Uebelstände,deren Vorhandensein ich anerkenne, eine Verantwortlich-keit zugeschrieben werde.
Wenn ich Ihnen ein Beispiel aus der Praxis an-führen darf, welches niemand betrifft als mich selbst,