Minister Camphausen.
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aber andeutete. Durch dieses Mißverständnisveranlaßt gab ich meine Erklärung, aber Siewerden finden, und ich selbst habe mich überzeugt, daßzwischen der Auffassung, die der Herr Finanzministervon Preußen durch die Verlesung seines früheren Vo-tums bekundet hat, und meiner eignen ein Unterschiednicht vorhanden ist, und daß deshalb für mich nichtder Moment einer Trennung unsrer Bahnen,sondern nur der der Hoffnung vorliegt, daßunsre Wege vielleicht noch weiter Husammen-sühren können, als ich vor Jahren habe vor-aussehen können.
Der Zweck meiner Aeußerungen ist jetzt nur, derWahrheit gemäß das Zeugnis abzulegen, das von mirgefordert wurde.
Der stenographische Bericht bemerkt nach dieser Erklärung:„Es herrscht lebhafte Bewegung und große Unruhe im Hause." DerFinanzminister Camphausen wendeie sich in sichtlicher Erregung,einige Beobachter wollen Thronen in seinen Augen bemerkt haben,an seinen Nachbar, den Reichskanzler, mit dem er Händedruckewechselte. Abgeordneter Windthorst bemerkte: „Ob die Scene,die wir erlebten, eine Scene der Versöhnung war, ist mir nochetwas zweifelhaft geblieben." Der Minister Camphausen reichtetrotz der anerkennenden Rede Bismarcks seine Entlassung ein, welchezuerst verweigert, dann am 23. Mürz angenommen wurde. DerReichstag bewilligte zunächst 200OVO Mark zur Vornahme einerstatistischen Enquete über den Bau, den Handel und die Fabrikationdes Tabaks.
l». Die Stellung des Reichseisenbahnamts.
2S. Februar 1878.
Im Laufe der Etatberatung wurde die Stellung und Bedeutungdes Reichseisenbahnamts verschiedentlich zum Gegenstand einer wenig