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Die Reichstagssession non 1878.
Ungewißheit, die sich daran knüpft, ein Ende zu machen,aber die Mächte werden doch, bevor sie zusammentreten,einen Austausch der Meinungen unter sich wünschen,und die Verbindungen mit dem Kriegsschauplatz sind inder That sehr langsam, die Verspätungen der Mittei-lungen, die an uns gelangt sind, waren und wurdendurch Verspätung der Eingänge eben vom Kriegsschau-platz motiviert. Es fällt ja die Vermutung, die sich eineZeitlang in öffentlichen Blättern hat sehen lassen, alsob diese Verspätung eine absichtliche wäre, vollständig insich zusammen, sobald man sich klar macht, daß dasVorrücken der russischen Armee in der Zeit nach dem30. Januar ein Ergebnis der Waffenstillstandsbedingun-gen war und nicht etwa die Benutzung irgend eines künstlichgewonnenen tompns ntile. Die Grenze, innerhalb welchersich die russische Truppenaufstellnng heute befindet, istdie im Waffenstillstand vorbehaltene Demarkationslinie;ich glaube an eine absichtliche Verzögerung von keinerSeite, sondern glaube von allen Seiten an den ehrlichenWillen, die Konferenz zu beschicken. Wir werden jeden-falls dazu thun, was wir können.
Ich komme zu dem schwierigsten Teil — ich bitteum Verzeihung, wenn ich einen Augenblick sitzend fort-sahre — ich komme zu dem schwierigsten Teil der mirgestellten Aufgabe, zu der Darlegung, soweit es möglichist, der von Deutschland auf der Konferenz einzunehmeu-den Stellung. Sie werden da von mir nichts andreserwarten als allgemeine Gesichtspunkte unsrer Politik,deren Programm Herr v. Bennigsen klar und ausführ-lich, fast ausführlicher, als es mir in diesem Momentmeine Kräfte noch erlauben würden, wiedergegeben hat.
Wenn von vielen Seiten an uns die Zumutung