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9 (1889) Verwaltungsreorganisation, Orientfrage, Socialistengesetz : 1877 - 1878
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Die Reichstagssession von 1878.

was auf der Konferenz gesagt und beschlossen ist, Halleich nicht für wahrscheinlich, sie würden also irgend eineBestimmung darüber treffen müssen; sehr verschiedenvon dem, was jetzt vorgeschlagen wird, kann es imPrinzip kaum sein, es kann in der räumlichen Alls-dehnung, in dem Maße von Abhängigkeit wohl ab-weichen, aber ich glaube z. B. nicht, daß die nächst be-nachbarte Macht, Oesterreich-Ungarn, bereit wäre, dieganze Erbschaft der heutigen russischen Eroberungen zuübernehmen und für die Zukunft dieser Panischen Länderdie Verantwortung zu übernehmen, sagen wir durchEinverleibung in den ungarischen Staat oder durch Va-salleneinrichtung; ich glaube nicht, daß das ein Ziel ist,welches die österreichische Politik ihren eignen slavischenUnterthaneu gegenüber sehr lebhaft wünschen kann, nunder verantwortliche Herausgeber der künftigen Zuständeauf der Balkanhalbinsel sein zu müssen, und das wäreim Fall des Sieges die Situation.

Ich stelle alle diese Eventualitäten, an die ich nichtglaube, nur hin, lim zu beweisen, wie gering in meinenAugen die berechtigte Wahrscheinlichkeit eines europäischenKrieges ist, daß über eine etwas größere oder geringereAusdehnung, wenn es nicht eben ganz grobe Verhältnissewären, eines tributären Landes ein verheerender euro-päischer Krieg zwischen zwei großen benachbarten undbefreundeten Mächten beschlossen werden sollte. (Bravo!)Das Blut wird ja kälter sein, wenn wir erst in derKonferenz vereinigt sind.

Um diesen Eventualitäten zu begegnen, ist also derGedanke der Konferenz zuerst von der österreichisch-ungarischen Negierung vorgeschlagen, wir sind von Hauseaus, ich glaube, beinahe die ersten gewesen, die bereit-