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9 (1889) Verwaltungsreorganisation, Orientfrage, Socialistengesetz : 1877 - 1878
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Die Lohetarife.

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fall, die wir im vorigen Jahr in unsren Forsterträgenhaben, durch Steuerzuschläge ersetzen wollen, das ist frag-lich, ob sie an diesem Gerberglück sich erheblichen Anteilzuschreiben. (Heiterkeit.)

Im übrigen verlange ich gar nicht, daß die Loheteurer wird, im Gegenteil, ich wünsche nicht, daß dieungarische Lahe ebenso teuer wie die deutsche transpor-tiert wird, sondern die deutsche ebenso wohlfeil wie diefremde, dann wird der Gerber noch viel glücklicher. Dasist es aber eben, worüber ich mich beklage, daß es nichtgeschieht, und nur zerstören außerdem durch dieses Ver-fahren bei uns den Aufschwung, den die Anpflanzungvon Lohheckcn in den letzten zehn bis fünfzehn Jahrenauf viele Beförderung von oben her allmählich genom-men hat. Alle, die auf die Mahnung der Negierung'reiugefallen sind, alle die Oberförster, die nach den Wei-sungen der Regierung bei uns Eichenlohschläge angelegthaben, müssen sich sagen, daß sie ein ganz unproduktivesWerk unternommen haben, mährend sie glaubten, derForstkultur des Landes wesentliche Dienste zu leisten.Sie sehen die ungarischen Hölzer durch ihre Waldungenfahren. Sie sind genötigt, die Schälwälder wieder aus-zuroden und Nadelholz auzupflanzen, obschon auch dasziemlich unvorteilhaft ist. Der ganze Siegener Haubergs-bau wird durch diese Vorkommnisse ganz wesentlich ge-schädigt. Wenn wir aber keine Eichenlohe im Lande mehrproduzieren und die ungarischen Quellen hören auf, in-dem die Eisenbahnen zu vernünftigen Einrichtungen kom-men, vergehen darüber auch mehrere Jahre, dann siehtsich bei uns der Gerber vergebens nach inländischerLohe um.

Ich bin nur durch die Einwendung des Herrn