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Bd. 14 (1879) Ostindienfahrer - Radeburg
Entstehung
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Quadnllion Quäker.

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vier Paaren anzeordnet ist; daher 2) Tanz, dessenMelodie von heiterem lebhaftem Charakter aus 4zu wiederholenden Theilcn von je 8 Tacken imod. G-Tact besteht und der von vier Paaren, die jezwei und zwei einander gegenüber antrctcn, ansge-führt wird. Er besteht in 8 Touren, von denen diezwei ersten einen Refrain bilden. Man hat mehrereArten von Q-n, so die n In eonr und Iws I-an-eivrs, letztere basirt auf eine ältere Abart der Q.3) Bei Kampf- u. Nitterspiclen vier Ncitcrtrnpps,welche je zu 8 12 Personen die Touren einer Q.zu Pferde anfsiihrcn od. sich im Wettrennen n. Lan-zenbrechen zeigen.

Quadrillion, die 25. Einheit des dekadischenZahlensystems od. 10"^ 1 Will. Trillionen.

Qnndrircn, eine Größe ans das Quadrat, aufdie zweite Potenz, erheben.

QundriMabum, viersilbiges Wort.

yuaürlvlum (lat., Luwpitnm), Kreuzweg; im Mit-telalter der zweite Cursns der Stndirenden, welcherdie vier mathematischen Wissenschaften, Musik, Arith-metik, Geometrie u. Astronomie umfaßte, währenddie Elementarwissenschaften, Grammatik, Dialektiku. Rhetorik, Triviuin hießen.

Quadrumriiia, s. Assen.

yusürupoäss ((juackrupoüia), vierfüßige Thiere.

Quadrupel jsr. (jnaäruplo), 1) vierfach; daher2) bei Goldmünzen gewöhnlich das vierfache Milnz-stück, bcs. die spanische vierfache Pistole.

Quadrupclallinuz, Allianz von vier Mächten,um gegenüber einem das Übergewicht anstrebendcnStaate Las einmal bestehende Staatensystem zu wah-ren. Die erste Q. war zwischen Holland, Dänemark,Brandenburg n. Lüneburg, zunächst auf SicherungBremens gegen Schweden, indirect aber auch gegenLudwig XIV., 28. Oct. 1668 im Haag geschlossen,hatte aber keine weiteren Folgen. Bon größerer Be-deutung war die 2. Ang. 1718, erst nur von Eng-land, Frankreich u. Österreich geschlossen, aber Q.genannt, weil der Beitritt der Gencralstaaten, deraber nur gedroht wurde, 7. Nov. 1719, vorausge-setzt war; dieselbe war gegen Spanien (Albcroni)und auf Sicherung der Abmachungen des kltrcchterFriedens gerichtet. Eine fernere Q. wurde in War-schau 8. Jan. 1745 zwischen Österreich, Großbritan-nien, den niederländischen Gcneralstaaten n. Sachsenabgeschlossen, um die Ruhe Deutschlands zu sichern;sodann 1. März 1814 wurde zur Wiederherstellungu. Erhaltung des Friedens zu Chaumont von Groß-britannien, Rußland, Österreich und Preußen eineAllianz geschlossen. Aus neuerer Zeit sind als Q-enzu verzeichnen: die 23. April 1834 zwischenPortugal,Spanien, Frankreich ».Großbritannien, zumSchntzder Königin Donna Maria II. da Gloria ans demThrone von Portugal gegen Dom Miguel u. zu Gun-sten der Aufrechterhaltung des ConstitutionalismusausderPyrcnäischenHalbinsel geschlossenen. Ili.Aug.1834 mit einer Additionalacte verseheneAllianz.u. diein London, 15.Juli1840,zwischen Rußland, England,Österreich, Preußen zur Bertyeidignug derJntegritätder Türkei u. Erzwingung der Rückgabe Syriensvon Seiten Mehemed Alis an den Sultan. Lagai.

Quadrnplik (v. Lat.), im Proceßverfahren dieEntgegnung des Beklagten auf die Triplik des Klä-gers, od. der vierte u. iu der Regel letzte Satz, mitwelchem das Verfahren beschlossen wird. ^

Quagga, Lguus gnaMg. L., Art aus der Gatt.Pferd, 2 m lang, schweif 60 om lang, hat mehr dieGestalt des Pferdes als des Esels; Kopf mittelgroß,zierlich; Ohren kurz; Leib wohlgestaltet; Beine kräf-tig; Hals mit kurzer gerader Mähne; Schweif kür-zer als beim Pferde, von der Wurzel an behaart;Grundfarbe des Felles oben dunkelbraun, au denSeiten Heller, Innenseite der Schenkel u. Schwanz-haare, sowie auch der Bauch rein weiß; Kopf, Halsund Schultern sind mit grauweißen Binden geziert,ebenso der Leib, an ihm verlieren sie jedoch nachhinten ihre intensive Farbe u. werden auch kürzer.Der ganze Rücken trägt seiner Länge nach eineschwärzlichbraune, röthlichgran gesäumte Binde.Stute Lein Hengste gleich gefärbt, aber stets kleiner,auch ist ihr Schweis kürzer. SAfrika, in der Ebenewie im Gebirge. Die Q-s leben in Heerden zusam-men, in ihrer Gesellschaft trifft man Strauße undGuns. Man hat sie auch gezähmt u. mit anderenHnsthieren erfolgreich gepaart. Farwick.

Qunglio, berühmte Kiinstlerfamalie ans Lainoam Comersee, ans der sich bes. anszcichnctcn Do-mcnico, Bruder des Angelo Q., der bcs. für dasPrachtwerk S. Voisserces denDom zu Köln lieferte,geb. 1. Jan. 1786 in München, st. 9. April 1837 inHohenschwangau, Malern. Architekt, anfangs Thea-tcrdccorationsmaler, ging 1819 zur Ölmalerei überund erlangte durch seine kirchlichen Architekmrbildereuropäischen Ruf. 1830 unternahm ec im Auftrageines Engländers eine Reise nach Italien, um dieBauwerke vom 5. bis 12. Jahrh. für ein großesWerk zu zeichnen. Nach seiner Rückkehr wurde ervomKronprinzen von Bayern beauftragt das SchloßHohenschwangau im mittelalterlichen Stil wieder her-znstcllen, über welcher Arbeit ihn der Tod ereilte. Ergab u. A. auch Denkmäler der Baukunst des Mittel-alters in Bayern, Münch. 1810 heraus. Lorenz,Bruder des Vor., geb. 19. Dcc. 1793 in München,st. das. 15. März 1869, Decoraiions-n. Genremalerdaselbst; malte bcs.Scenen ausdemBaycrischenHoch-lande und Darstellungen aus dem Mittelalter. Si-m o n, Bruder des Vor., geb. 23. Oct. 1795 in Mün-chen, Hoslheater-Archilekt und Decorationsmaler, st.das. 8. März 1878. Seine schönen architektonischenDekorationen verschafften ihm einen geachteten Na-men. Auch als Lithograph u. Aquarellist leistete erTüchtiges. Sein Sohn Angelo, bayer.Hostheater-maler, geb. in München 13. Dec. 1829, ist bes. be-rühmt wegen seiner trefflichen architektonischen De-corationen, deren fast alle größere Bühnen welcheanfweisen können. R-gnct.

Quai, s. Kai.

Qnnkcnbrück, Stadt im Kreise Bersenbrück derpreuß. Landdrostci Osnabrück, an der Hase, Stationeiner Linie der Öldenb. Eisenbahnen n. Station derRheinischen Linie Duisburg-Q., Realschule 1. Ord.»Höhere Töchterschule, Ackerbauschule, Fabrikationvon Zucker, Tabak, Leder, Leinenweberei, Strumpf-wirkerei, Fischerei; 1875: 2180 Ew.

Quäker (engl, tzuakers, d. h. Zitterer, Convul-sionäre, so spottweis genannt, entweder wegen hefti-ger, fast zitterndcrBcwegnnqcninihremschwärmeri-schen Religionseifer, oder weil der Stifter am Schlußeiner Rede vor dem Richter sprach: Zittert vor demWort des Herrn!); eine der Serien der engl. Revolu-tionszeit, ans der damaligen independentistischen.

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