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Bd. 14 (1879) Ostindienfahrer - Radeburg
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Pyreuäischcr Friede I^i-eiiom^oetos.

noch die einem verschobenen Viereck gleichende Ge-! ansteigt, den Pic d'Anethon noch NM 95 m überra-stalt der Halbinsel n. ihre an Afrika erinnernde, be-!gend. Die P. H. gehört zn den im Allgemeinen amreits angedculete Randgcbirgebildnng hervorzuhe-i schwächsten bewaldeten Ländern Europas (s. d. ,S.den. In Bezug ans geognostische B eschasfen-! 604, Tabelle) n. die natürlichen Mängel sind durchheit hat man drei Hauptregioncn zn unterscheiden: habgierige Abholznngcn noch wesentlich vergrößerteine südwestliche, in welcher ältere Formationen mit worden. Dazu ist die Waldung höchst nngleichmä-Granit, Gneis, Grauwacke n. Thonschiefcr Vorherr-! ßig vertheilt und findet sich größtentheils nur an den

scheu, eine nordöstliche, in welcher, mit Ausnahmeder Pyrenäen (wo krystallinische Gesteine überwic-gen), sedimentäre Bildungen u. namentlich dieKreide-

Rändern, während das Innere und der südlicheAbhang der Pyrenäen davon fast ganz entblößt ist.Dieser Umstand hat eine ungünstige Rückwirkung aus

formation auftreten, und eine mittlere mit tertiären jdaS ohnehin trockene Klima, bei dem man übrigensund diluvialen Ablagerungen. Zn letzterer gehören! 6 verschiedene Regionen zn unterscheiden hat: a) das

auch dicFlnßthälcr, namentlich das Becke» deS Ebro,das Thal des Ebro und die Andalusische Tiefebene.Im nördlichen Thcil der dritten Region u. in einem

des nördl. Küstengebietes cinschl. dem nordwestlichen,den, mitteleuropäischen ähnlich, aber mit oceanischemCharakter, die regen- n. zugleich vegetationsreichste

Theil der zweiten (Alt-Castilien, Leon n. Asturien)^Region der Halbinsel; b) das der Hochebenen imtritt die Stcinkohlenformation in bedeutender Ans-!Innern, der gerade Gegensatz des vorigen, mit star-dehnnng ans. Über die Produkte des Mineralreichs Jen Contrasten der Jahreszeiten, continental, iins. die Art. Portugal u. Spanien. Was die einzelnen. Winter Frost, im Soninlcr trockene Hitze , traurige

Gebirge betrifft, so rechnet der größte Thcil dersel-ben zu Len Hochgebirgen, obwol es nur auf 2 der-selben Erhebungen über 3400 m gibt: in den Py-renäen und in der Sierra Nevada. Die Pyrenäen,von denen die Halbinsel den Namen trägt, bilden mitihrem Hanptkamm im Großen n. Ganzen die Grenzegegen Frankreich, doch liegen sowol die landschaftlichschönsten als auch die höchsten Theilc(Maladetta mitAnethon 3480 in) auf der spanischen Seile. 'Nach W.setzen sich die Pyrenäen in Len Cantabrischen, Astnri-schen u. Galicischen Gebirgen fort, welche im Pena-rnarela 3100 m anfsteigeu n. als westlichstenAnsläu-ser das584m hohe CapFinisterre haben. Verzweig-ungen dieses Gebirges dehnen sich slldwestl. bis zumDuero aus. In südöstl. Richtung zweigen sich vondiesem Complcx eineNeihe vonGebirgcnab, die, demrechten User des Ebro folgend, ungefähr im Mittel-punkt mit der Sierra de Moncayo 2347 in erreichenu. mit der 2250 m hohen Penagolosa am Mittel-ineer ihr Ende finden. Bon der Sierra de Moncayozweigen sich die Castilischen Scheidegebirge ab, diemit ihrer Fortsetzung, der Sierra Estrella,'die ganzeHalbinsel in slldwestl. Richtung durchschneiden n. sieso in einen nordwestl. und einen südöstlichen Theilscheiden. Der nördlichere Theil des CastilischenScheidegebirges, die Sierra de Guadarrama, erhebtsich im Penalara 2412 m, während der südlichereTheil in der S. de Gredos 2650 in ansteigt. DieS. Estrella, deren südlichste Ausläufer im Cap Rocaendigen, hat ihre höchste Erhebung mit 2340 in imMalhao de Serra. Dieselbe Hanptrichtnng wie dasCastilische Scheidegebirge haben auch alle slldl. da-von gelegenen Gebirge: zunächst zwischen Tajo undGuadiana, die sich aber zu keiner bedeutenden Höheerheben (Sierra de Toledo 1625 m). Es folgt dasAndalusische Scheidegebirge (Sierra Morena) mitsteilem Abfall zum Guadalquivir und zur Andalu-sischen Tiefebene, aber ebenfalls ohne erheblicheGipfel (Sierra de Segnra 1800 in). Jenseits desGuadalquivir steigen dicGebirgez.TH. wieder höherauf, erreichen in der Sagra Sierra 2335 m n. bil-den mit ihren nordöstlichen Fortsetzungen den mitt-leren Theil der östl. Randgcdirge der P-n H., ohnehervorragende Gipfelbildung. Es folgt endlich dasslldlichst gelegene Gebirge der Halbinsel, zugleich de-ren höchste Erhebung, die Sierra Nevada, welche imCumbre de Mnlhacen 3563 (n. And. nur 3454 in)

Begetalionsarmnth; e) das des GnadalqnivirthaleSmit der Andalusischen Tiefebene, dem nordafrikani-schen ähnlich, mit Regenzeit vom Oct. bis Dec. undheißen Sommern; ä) das der südöstl. Mittelmeer-Kllste, subtropisch, alle Südfrüchte hervorbringend;in dieser und der vorigen Region herrscht übrigensbisweilen Dürre. Die nämlichen Eigcnthümlichkeitenfinden sich auch, nur mit geringen Abstufungen, s)an der nordöstl. Mittelmeerküstc, während im In-nern die Ungunst des Klimas der Halbinsel in allenmöglichen Formen anftrilt. Dasselbe läßt sich k) vonder ganzen westl. Region zwischen Dncro und Gua-diana sagen, doch ist das dortige Klima im Ganzengemäßigter, n., mit Ausnahme der ganz südlich gele-genen Theile, weniger trocken. Infolge dieser klima-tischen Verhältnisse, in Verbindung mit der unglück-lichen Confignration der Oberfläche, ist die Bewäs-serung der P-n H. eine sehr dürftige, sie ist die dürf-tigste von allen europäischen Ländern. Viele Flüsse,darunter sogar die 787 bin lange Guadiana, trock-nen im Sommer säst ganz ans, die drei größten:Dncro, Tajo u. Guadalquivir sind außerdem infolgeder Terrassenbildung der Halbinsel nur auf verhält-nißmäßig kurze Strecken schiffbar, und der 670 bmlange, aber in einer Niederung zwischen wenig be-waldetenHochgebirgsabhängen fließende Ebro mußte,um der Schifffahrt zu dienen, kanalisirt werden (vgl.Europa, S. 598 , 2 . Sp.) In Bezug auf Faunan. Flora vgl. ebend. S. 601 ff. Literatur s. u.Portugal u. Spanien. Schroot.

Pyrenäischer Friede, 7. Nov. 1659 zwischenFrankreich u. Spanien auf der Fasaneninsel in derBidassoa (welche halb spanisch, halb französisch war)von Mazarin aus französischer n.Haro ans spanischerSeite geschlossener Friede, der Frankreich zur herr-schenden Macht auf dem Cviitinenlc machte, f. Frank-reich S. 369 u. Spanien (Gesch.).

Pyrenees orieutnlcs, so v. w. Ost-Pyrenäen.

P>renom^cete8, Kernpilze, große Abtheilung derSchlauchpilze, theils parasitisch, theils Fäulnißbe-wohuer, welche am Ende der Entwickelung ein mehroder weniger geschlossenes, die Sporenschlänche um-hüllendes Gehäuse (Perithecinm) bilden, das höchstwahrscheinlich das Resultat vorangegangener ge-schlechtlicher Befruchtung ist, doch sind in neuerer Zeitdie als Befrnchtnngsvorgänge gedeuteten Erschein-ungen als solche angefochlen worden. Häufiger tre-