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Bd. 12 (1877) Laing - Mettenleiter
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Macao Maccaroni.

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dttitlch von F. Vogel, Darmsladt 1825, entwickelte.N. starb zn Nkofsat in Schottland 26. Nov. 1836.' Macao (verderbt aus Amakou d. h. Golf vonAma), 1) Insel an der Mündung des Tiger- oderPerMMs unterhalb Kanton (China), von der amsüdöstlichen Ende eine ungefähr 30fHftm lunsasscnde,« der übrigen Insel durch eine Mauer abgetrenn-,eil Landzunge anSlänft. Auf dieser befindet sich seit1556 eine Niederlassung der Portugiesen, die dafüreinen jährlichen Tribut an China entrichten, mit»egen 85,000 Ew.,.thcils Portugiesen, thcils Chine-se,,. 2 ) Die Stadt M., außerhalb welcher Enro>M keine Wohnhäuser bauen dürfen, zählt 40,000Anw., hat eincn sichern Hafen, 5 christliche Kirchen,mehrere Pagoden, wird von drei Forts innerhalb u.einigen anderen außerhalb der Mauern vcrthcidigt. gewährt wegen des ansteigenden Terrains n. dermeist großen u. geräumigen Gebäude der Europäervsm Meere aus einen stattlichen Anblick. M. ist derZig des portngies. Gouverneurs u. eines kathol. Bi-schofs. Die Niederlassung war vordem ersten engl.-chines. Kriege von großer commercieller Bedeutung,weil M.denVcrmittelnngspnnktfürden europäischenHandel mit dem fiidl. China bildete. Seit demFrie-dcn vom 26. Ang. 1842, namentlich seit Begründ-ung von Hongkong (s.d.), hat M. viel von seiner frü-heren Wichtigkeit verloren, wenn auch der Zwischcn-verkehr, namentlich der Opiumschmuggel, noch im-mer von Bedeutung ist. In der neuesten Zeit warM. der Hanplsitz des Knlihandels (s. Kuli), bis 1873Portngal sich genöthigt sah, diesen zu verbieten. Am28. Febr. 1846 war cs von den Portugiesen znmFreihafen erkärt worden. Im Oct. 1846 sowie 1840senden blutige Conflicte zwischen den Chinesen nndEuropäer» statt. Auf einer Anhöhe bei der StadtM. zeigt man die Grotte des Camoens, in welcherdieser seine Lnsiaden gedichtet haben soll. Thielcmaim.

Macirroiii, Macarouischc Bcrsc, s. Macca-roni, Maccaronische Poesie.

Macarins, s. Makarios.

Macarsca, Stadt».Hauptort indem gleichnam.dolmat. Bez. (Österreich), am Adriatischen Meer;tiathedrale, Franciscanerklostcr, theolog. Studium,Hasen, Fischerei, Handel mit Bottargaseingesalzencru. geräucherter Rogen der sog. Cefalifische) u. Süd-früchten; 1869: 1625 Ew. (Gem. 8350).

Macanlah, Thomas Babington, Lord M.of Rothley, einer der hervorragendsten engl. .Histori-ker u. Kritiker der Neuzeit, Sohn eines schottischenreichen Kaufmannes Zacharias M., geb. 25. Oct.IM zn Rothley-Temple in der englischen Graf-schaft Leicester, stndirte seit 1818 im Trinity-Collegein Cambridge n. bildete sich seit 1822 in der Rcchts-schule Lincolns Inn in London znm Advocatcn; ob-gleich 1826 als solcher ausgetreten, sllhlte er sich dochmehr zu literarischer Thätigkeit hingezogcn n. schriebbss. für die lZ linbnr^b Rsvisrv Essays über eng-lische Dichter u. Staatsmänner, 1830 für Colne u.WZ ssir Leeds Parlamentsmitglied, zählte zu denWhigs, wurde 1832 Secretär des Indischen Con-bolamtes, 183438Mitglied des oberstenGcrichts-hofes in Calcntta, als welcher er ein neues indischesGesetzbuch entwarf, n. Gouverneur von Agra, 1838Mickgekehrt, ward er Parlamentsmitglied fürEdin-durg, vom Scpt. 1830 bis Ang. 1811 im Mini-stern»» Melbourne Kriegssecrctär u. vom Juli l 846

'bis Mai 1848 im Ministerium Nnssell-PalmerstonKriegszahlmeister. Wegen seiner Toleranz gegenKatholiken n. Inden 1847 in Edinburg nicht wiedergewählt, zog er sich gänzlich in den Privatstand zn-' rück n. widmete sich ausschließlich seinen historischenArbeiten. Doch wurde er 1852 abermals von Edin-bürg ins lluterhans gewählt, nahm bis 1855 anden Verhandlungen des Parlaments theil n. gehörtezu den hervorragendsten Mitgliedern dcrWighpartei,

^ wurde aber 1857 zum Lord M. os Rothley ernannts n. gehörte dann als solcher dem Oberhause an; erbesuchte aber das Parlament aus Gesundheitsrück-sichten nur selten, st. 28. Dcc. 1859 zn Kensingtonn. wurde 9. Jan. 1860 unter großen Feierlichkeitenin der Westminsterabtei beigesetzt. Da er kinderlosstarb, so erlosch seine Peerage mit ihm. Er schr.:ob aneisnb Roms, 1842; Oritmal anck Iri8-borionl sssaz's (seine in der IlckinburFb Rsvisrv ver-öffentlichten Aufsätze; auch gegen seinen Willen alss Oritieal auck misoeiiancous essaz'a, Philad. 1841,'gesammelt), Lond. 1813 n. v., 3Bde.,Franks. 1849,j Lpz. (I'ano1m.Lckit.)1850, 5Bde.(alshistorischeAb-handlungcn deutsch von Otto Seemann, Königsb.

! 1850 ff., von Bülan, Lpz. 1852 f., 4 Bde., von Ste«j ger n. Alex. Schmidt, Brannschw. 1853 ff., 8 Bde.,

! neue Folge 1860,4 Bde.); Zpssolms, Lond.1850,Lpz.!(I'-rnoIm. Lckib.) 1853, 2 Bde. (deutsch von Bülan,

' ebd. 1854; von Sieger, Brannschw. 1854); IZioAra-plrioal sssaz-s, Lond. 1851, Leipz. ('Innelin. klckib.)1856; in deutscher Übers.: Ansgcwählte Schriften,Brannschw. 1860 fs. Sein Hauptwerk ist 1'Irg Iri-; 8torp ob LnAlnnck Irom tlia aseo8sion ob Inmss II.,von welchem die beiden ersten Bände Lond. 1843bis 1849 erschienen n. sogleich in mehrere Sprachenübersetzt wurden (deutsch von Friedrich Bülan, Lpz.1849ff.,4Bdc.;vonW.Beselcr, Brannschw.1852 ff.,vonHcinrich Paret,Stuttg. 1852), nach seinein Todeerschien der 5 Bd., Lond. 1860 (auch sämmtlich inder Panoli. Lciit.), deutsch von Bescler, Brannschw.1862 f., 8 Bde. Diese Geschichte Englands hat durchj die Masse hier gesammelten Materials, durch die trcff-, liehen Schilderungen, die Fülle der Citate, den Glanzihres Stils, eine Aufnahme gefunden, wie selten einI Geschichtswcrk. Seine sämmtlichen Schriften wur-! den von seiner Erbin n. Schwester, Lady Trevelyan,

! 1866, 8 Bde., herausgegeben; Werke, Lond. 1860,25 Bde., deutsch von Beseler, Stcger, Schmidt und;Althans, Brannschw. 1861 ff., 25 Bde. Vgl. G. O.Trevelyan, Mrs lilo anä 1sttsr8 oll-orck Ä.,Lond.2. A. 1877, 2 Bde.; das wichtigste zur KenntnißM-s erschienene Werk. Bartling.»

Macbeth, schott.Feldhcrr n.Than, anfangs wohlein Vasall Thorfinns, eines norwegischen Fürsten,der den Norden Schottlands erobert hatte. Unterseinem Vetter, König Donald VIII., besiegte er 1040die Dänen und bemächtigte sich des Throns, wardaber vom Than von Fife, Macdnff, und DonaldsSohn, Malcolm, 1057 bei Lnmphanan besiegt underschlagen. Shakespeare benutzte diesen Stoff zudem Trauerspiel M., welches Schiller nnd Bürgerbearbeiteten.

Maccaroni (Maccheroni, ital.), 1) Nudeln, diein verschiedner Form (rühren- u. stengelförmig, platt,viereckig gerundet) in Italien, jetzt auch in Deutsch-land, aus feinem Weizenmehl bereitet werden. InItalien sind M. mit Ll znbereitet nnd stark mit ge-

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