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Maas
Maaßen.
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trichterförmige, meist völlig kreisrunde Bodencin-'seiillmgeu (s. unter Eifel, S. 79). Jur Albaner Ge-birge sind zwei M-c, der See von Albauo und derm» Nenn, durch ihre Schönheit berühmt. Java be-sitzt sehr zahlreiche M-e.
Mas (lat. Aosa, franz. Llerms), 1) Fluß inFrankreich, Belgien u. den Niederlanden, entspringtim fraiiz. Dep. Hantc-Marnc ans dem Plateau vonLangrcs, durchläuft die Dep. Bosgcs, Pleuse n.Ar-dmncs u. tritt bei Givet ans belgischen Boden undgießt bei Dinant, Namur, Hny, Lüttich vorbei, bil-det von Bise eine Strecke weit die Grenze zwischenBelgisch- u. Niederländisch-Limbiirg, geht dann ausniederländischen Boden über und fließt bei Wondri-chem, ihren Namen bcibchaltend, mit der Waal zu-sammen. Sic thcilt sich zwischen Hardinxvcld undWerkendam in dieMerwe od. Merwede n.die West-U. Der erstcre Arm, die Merwede, spaltet sich beiDortrecht in drei Arme, von denen ein Arm nach S.zum Hollandsdicp abgeht, ein anderer, De Noord,nach NW. fließend, sich mit dem Leck vereinigt, wor-aus dieser Hauptarm des Rheins auch den NamenM. annimmt, und ein dritter Arm, der den NamenLude M. (Alte Dl.) erhält, die westliche Fortsetzungder Merwede bildet. Die beiden letzteren Armeumschließen die Insel Jjsselmonde, vereinigen sichdann wieder, um sich gleich daraus wieder zu trennenu. münden, nachdem sie die Insel Rozcnbnrg gebil-det haben, slldl. vom Hock von Holland in die Nord-see. Die Westkill bildet den llOUjkin großen Bies-bosch mit etwa 120 kleinen Werdern und erhält beiMoerdijkdenNamcnHollandsdiep, das sich zwischenBnitenjluis u, Willemstad wieder in zwei Arme theilt,von denen der nördl. Haringsvlict n. später NivierFlakkee genannt wird, durch Het Spin mit der OudeM. in Perbindung steht u. 5,o kein breit unterhalbHellevoetsluis sich ins Akeer ergießt, der südl. anfangsVolke Rak, dann Krammcr, Grevelingcn rc. heißt,durch eine Wasserader mit der Ooster-Schelde inVerbindung tritt n. bei Bronwershaven über 8 Irinbreit in die Nordsee mündet. Diese beiden Armeumschließen die Insel Over Flakkee. DieLänge derM. beträgt 801 bin, wovon 492 auf Frankreichkommen. Schiffbar ist sie von Verdun an 574 binweit, wovon 262 bin auf Frankreich entfallen ». dieübrigen 312 bin sich fast gleichmäßig ans Belgien n.die Niederlande vcrtheilcn. Ihr Stromgebiet um-fasst 47,574 Usbm (8V4sDM). DicNcbcnflüssederM. smdrechts: Moiizon, Bair, Crcnse, ChierS, Se-moy, Houille, Jaspe (in Frankreich), Lesse, Boncg,Samson, Hoyonx, Onrthe, Berwinne (in Belgien),Geule, Gelee», Roer, Schwalm, Nicrs (in den Nie-derlanden); links: Saonelle, Aleholle, Andon, Wi-sippe, Bar, Vence, Sormone, Alin, Boiron (inFrankreich), Hermcton, Molignce, Bnrnot, Sambrc,Mehaigne(in Belgien), Geer, Diezs, Donge, Dintcl(m den Niederlanden). DieHauptkanälc im Gebieteder M. sind: der Kanal von Lüttich nach Mastrichtfblinal Inköral L la riaiise), 204 Irin lang, 13 nibreit; der Kanal von Mastricht nach HerzogcnbnschZ»id-Willciiis-5kanal, 123^ bin; der Kanal vonBocholt (am eben erwähnten Kanal) »ach Herenthalsdurch das belgische Kempcnland (6anal n In Oani-llm, von welchem sich ein Ansläufer bishach Antwerpen zieht. Der Nordkanal, welche» dieFranzosen zur Verbindung der Al. mit dem Rhein,Vierers Univerlal-CoiwcesatioiiL-Lcrilon. 6. Aust. XII.
mittels der Niers begannen, ist unvollendet. Dagegen liegt eine neue Verbindung in dieser Gegendim Project. Bon der Sambre unterhalb Charleroiführt der Kanal von Charleroi u. dessen Fortsetzungder Kanal von Willebrök in die Nnpel bei Boom n.durch diese zur Schelde. Mit dem Seinegebiet ist dieM. verbunden durch den Ardennenkanal und durchden Oisc-Sambrckanal. 2) Departement in Frank-reich, s. Mcnse. H- Berns.
Maaslandslnys, so v. w. MaasslniS.
Maasslttis (Maaslandslnys), Stadt im Ge-richtsbezirk Rotterdam der niedcrländ. Prov. Süd-Holland, am nördlichen Mündungsarm der Maas;Scgeltnchfabrlkation,guterHafcn, Fischerei,nament-lich Häringsfang, Schiffbau; 1869: 3607 Ew.
Maas), Johann Gebhard Ehrenreich, be-deutender Psycholog, gcb. 26. Fcbr. 1766 zn Krot-tcndorf im Halberstädtischen; wurde 1791 Professorder Philosophie in Halle n. st. 23. Dec. 1823. Erschr.: Ideen zu einer physiognomischen Anthropolo-gie, Lpz. 1791; Versuch über die Einbildungskraft,Halle 1792, 2. A. 1797; Versuch über die Leiden-schaften, ebd. 1805, 2 Bde.; Handbuch über die Ge-fühle, cbd. 1811, 2 Bde.; Romane, ges. als Fami-licngemäldc, Halle1813—14,4 Bde.; bes. auch vonEberhards Synonymik, 1819 ff., die2.A. in 6Thln.
Maaszen, 1)Karl Georg, preuß. Staatsmann,geb. 23. Ang. 1769 in Kleve; wurde, nachdem erin Duisburg die Rechte stndirt, 1795 Geheimer Ar-chivar zn Emmerich, 1799 preuß. Criminalrath,1801 Kriegs- und Domänenrath zn Hamm, 1808großherzogl. belgischer Rath in Düsseldorf, 1809preußischer Regierungsdirector in Potsdam, 1810Vicepräsidcnt unter Hardenberg, 1816 Direktor derGencralverwaltnng für Gewerbe u. Handel, 1817Geheimer Oberfinanz- und Geheimer Staatsrath,1818 Generalstencrdircctor u. 1830 Finanzminister;als solcher erreichte er Ende 1833 den Beitritt dermeisten deutschen Staaten znm preußisch-deutschenZollverein. Er starb 2. November 1834 zn Berlin.2) Friedrich Bernhard Christian, bedeuten-der Kanonist und Romanist, geboren 24. September1823 in Wismar in Mecklenburg; studirtc seit 1841in Jena, Berlin, Kiel, Rostock, hielt sich an letzteremOrt auch noch als Canvidat der Rechte ans u. machtehier sein ALvocatenexamen 1849. Nachdem er denProccß der mecklenburgischen Ritterschaft gegen denGroßherzog Friedrich Franz von Mecklenburg-Schwerin, welcher mit der Wiedereinsetzung der altenlandständischen Verfassung endete, geführt, wurde eraus dem Frühlingslandtagc 1851 zunächst dem rittcr-schastlichcn Syndikat adjnnctirt, um ans dem regel-mäßigen Herbstlandtage desselben Jahres definitivzum Syndikus ernannt zn werden, sah sich aber schonim Sommer 1851 genöthigt, ans die ihm übertra-gene Stelle wegen seines Übertritts zur katholischenKirche zu verzichten n. ging außerhalb Landes. ImJahr 1855 wurde craußerordentlichcrProfessor desRöm. Rechts in Pest, noch in demselben Jahr ingleicher Eigenschaft nach Innsbruck versetzt, Ende1857 znni ordentlichen Professor befördert, Michae-lis 1860 als ordentlicher Professor des Röm. undKanon. Rechts nach Graz und Ostern 1871 in glei-cher Eigenschaft nach Wien versetzt, wo er 1872 znmcorrcspoiidirendcn n. 1873 znm wirklichen Mitglied? der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften ernannt
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