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Bd. 12 (1877) Laing - Mettenleiter
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I^cojisrctoii Lydicn.

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Peimsylvania, 41° n. Br., 77° w. L.; 47,626 Ew.;Hauptorl: Williamsport.

^coperäon 4. (Sranbpilz, Bovist), Pilz aus derFam> der Oasterouy'ootW-^^lloxsräaosi, mit ein-fecher od. doppelter, lederartiger Pcridie; das Inneremifaligs fleischig n. weiß (gebraten od. gekocht genieß-bar), später gefärbt n. vertrocknend, ein ans Spo-ren und Hyphenresten bestehendes Pulver bildend.Häufige Arten: 4. pvrikorms As/rae/fi. birnförmig,,ml zarten, hinfälligen Schüppchen bedeckt; I,. Min-watum2nk>?c/t, meist rund, mit kleinen, spitzen War-zen bedeckt; 4.dovista4., kugelig, mit weißer, flocki-ger Rinde, oft 2 Fuß im Durchmesser, auf TriftenLiesen, auch in Kohlgärten, bes. in Gebirgsge-genden; war ehemals als wnndstillcndes Mittel inGebrauch (Wnndschwamm); I,. vnolabnmkleiner als voriger, ihm sonst ähnlich; aber zuletztsichkelchartig öffnend; häufigaufGrasplätzen. Engler.b^opseriouni .14/4, s. Lolannm.l.^cop 0 tl!sosns (Bärlappgewächse), Farn, der Ge-Wcypwgamcn, mit folgenden, ziemlich verschieden-artigen, aber dennoch unter einander verwandten Un-terfamilien: 1) 4z'ovvoüion1ono, dichotoinisch; Sten-gel verlängert, mit einem centralen Gefäßbnndel:Blätter am Stamme spiralig gestellt, stiellos oderh:rablauscnd,Sporangienniercnförmig, am Grundegleichgcstaltcter (4zw. 8oln--o) oder abweichend ge-stalteter Blätter, nur einerlei Sporen enthaltend.Prvthallinm Archcgonicn u. Antheridien entwickelnd.Gattungen: I.^eopockinm 4., 4si1otnm 4., 4uw-sipteris Lern/i. 2) 8olnp;inslbncksas, Tracht dervorigen; aber zweierlei Sporangien: Makrospo-rangien, 4klappig, mit 2, 4, 8 Matrosporcn, ansdenen sich das weibliche, Archegoninm tragende Pro-thallium entwickelt, und Älikrosporangien mit zahl-reichen Mikrosporen, aus denen sich ein rudimentäresProthallinm entwickelt, welches die Antheridien trägt.LöluAinsIIa iHn'rn//. n. die fossile Gattung 4epi(1o-äeväron. 3) Isoötoiclens, mit scheiben- oder knol-lenförmigem, 2Slappigem Stamm; Blätter viel-mal langer, pfricmcnförmig; am Grunde in einerVertiefung, entweder Makrosporangien oder Mikro-sporangien tragend. Dieselben verhalten sich wie beiden LelaZinelioicisas. Gattung: Isoötss. Vergl.auch GefLßkryptogamcn. Engler.

llsteopollium 4., Pflanzengatt. ans der Fam. derb^eopoäinooae (s. d.). Arten über die ganze Erdeverbreitet, bei uns meist in Wäldern: 4. LcünZD.AlleBlätter gleichartig, lincal-lanzettlich: I,. LslnAoch. L. IisMotls. Sporangien, in den Achseln bes.gestalteter Blätter zu Aehrcn vereinigt, a) Blät-ter spiralig: I,. annotlunm 7). (Schlangemnoos),mit horizontal abstehenden lincal-lanzettlichcn, ge-sägten Blättern. I,. o1a.va.tnm 4. (Schlangemnoos),mit kleineren, dicht anliegenden, in ein weißes HaarzugespitztenBlättern, liefert vorzugsweise das sogen.Hexelimehl(DrndenmehI, 8o>non4)'üopoä11), dasM Einstrenen der Haut bei kleinen Kindern ver-wendet wird. b) Blätter lanzettlich spitz, an denHauptästen u. Ährenstielen spiralig, an den Neben-ästen gekreuzt. I,. oomplanatnm 4.. init aufrechten,wiederholt gegabelten Ästen; in Kiefernwäldern.Nahe verwandt sind: 4,. Olmmnso^pnrissns A. 4'r.

U. 4. nlpinnm 4. Engler.

i-VvopsIs 4. (WolfSgesicht, Krnmmhals), Pflan-Zcngatt. ans der Fam. der 4sxorito1iae-1lorra§i-

!nsns-^noinmono (V. 1.); Blnmenkronenröhre ein-I geknickt, gebogen und auswärts gekrümmt oder in! einen Bogen gekrümmt, einen unregelmäßigen, schie-! fcn, blappigcn Saum tragend; Klausen (Theilfrücht-! chcn) frei, an der Basis ansgshöhlt; Art: 4.nrvormis4., häufig auf Äckern, als Unkraut zwischen dem Ge-treide; scharf behaart, nut kl. hellblauen Blumen.

>->oopus 4. (Wolssfnß), Pflauzengattung ans derFam. der 4adiatas-8ainrsinsas-NontIioic1sas (II.1.); Staubblätter gerade, auseinander tretend, zweiunfruchtbar oder fehlend; Blnmenkronc trichterför-mig, vierspaltig, der obereZipfel ansgerandet; Art:4. suroxasns 4 , Blätter gestielt, »länglich, grob-gesägt, an der Basis fiederspaltig; an 'Bächen, inGräven; das Kraut (Ickvrbn. marrnbii agnatlei),enthält ein bitteres Harz n. Gallussäure; als Sur-rogat der China bei Fiebern in Italien von denLanLIeuten gebraucht; 4. vlr^lnlons 4., inAmerikablutstillendes Mittel. Engler.

Lydda, Stadt in Judäa südwestl. von Jaffa, ge-langte durch Len Karawanenverkehr mit Ägypten zuPeiniger Blüthe, wurde zu Neros Zeit von Len-i »lern zerstört, bald aber wieder anfgebant; sie hießdamals Diospolis. 415 hier Kirchcnversammlnng,vor welcher Pelagins sich vertheidigen mußte. 1191nvnrde L. von Saladin n. 1271 von den Mongolenzerstört. L. war zu verschiedenen Zeiten Bischofsitz;; jetzt Dorf Lndd.

Lydia, s. Asteroiden Nr. 110.

Lydiädas, seit der Mitte des 3. Jahrh. v. Ehr.yrann von Megalopolis in Arkadien. Hochgesinntund tüchtig gab er die Tyrannis freiwillig ans, alss 224 v. Ehr. Äratos, der Führer des AchäischenBnn-ndes, die Bereinigung des gestammten Peloponnesbetrieb. Znni Dank dafür wurde er 233 zum Stra-tegen des Achäischen Bundes gewählt; auch 231 u.229 bekleidete er dieses Amt trotz der Eifersucht desAratoS, n. fiel 226 in einem Gefecht gegen die Spar-taner bei dem Dorfe Lenktra vor Megalopolis.

Lydien, Landschaft Kleinasiens, in der früherenZeit östlich bis znm Halys n. südlich znm Mäanderreichend, später, unter den Römern viel kleiner, lagzwischen Mysicn, Phrygien, Karten u. demÄgäischenMeere, wo der Küstenstrich Jonien hieß, etwa 300ssZM groß, das jetzige Sarnkhan n. einen Thcil vonSighla begreifend. Gebirge: Messogis mit My-kale, Paktyes n. Tmolos mit Sipylos und Mimas;Borgebirge: Trogylion oder Mykale, Korykeion,Argennon; an der Küste bildet das Ägäischc Meerden Hermeischen oder Smyrnaischen Meerbusen;Flüsse: Hcrmos, der Hauptstrom L-s mildem Hyl-los,n.Paktolos,Kaystros; Landseen: Gygäa (Ko-loe), mit sehr fruchtbarer Umgebung, Salve (Sale),Pegasos, Selennsiä (Selenuntcs); vedcntende Ebe-nen. Das Land war sehr fruchtbar, n.sclbstüieBergewaren bebaut; das Klima war gemäßigt n. gesund,aber Erdbeben thaten oft Schaden; die Hanptpro-ducts waren Wein, Safran u. früher Gold. Eigent-lich lydische Städte, außer den griechischen in Jonien(s. d.), waren bes. Sardes, die Hauptstadt, Thyatira,Hypäpa, Magnesia am Sipylos n. a. Die Einwoh-ner standen schon früh ans einer hohen Cultnrstnfe,zeichneten sich namentlich durch ihren Handclsgeistund ihre Betriebsamkeit ans. Sie waren Erfinderder Kunst, Wolle zu färben, Erz zu schmelzen, desWürfelspiels, der Flöte und Kithara, vielleicht auch