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London.
(in Westminster) mit der Rcitcrstatne Karls I. Dernördliche Theildieses Platzes heißtTrafalgar Square;o) den Namen Fields (Feld) fuhren nicht alleinmehrere leere Plätze, sondern auch bebaute Plätze,fast Stadttheilc -c., ein Field erster Art ist LincolnsInn Fields, Sitz einerJuiistcnschule; ä)Sqnarcs(Bierecke) sind »nt eisernen Gittern eingefaßte, vier-eckige, ovale oder rnndc Plätze, in deren Umfangsich Bosqnets, Blumen, Rasen, Sandgänge befin-den; meist haben die Bewohner der Häuser um dieseSquares Schlüssel zu denselben; cs gibt deren etwa50; in der City: Finsbnry-Sqnarc u.-Circus; inWcstminster: Grosvenor-Sqnare, mit Statue Ge-orgs I., Berkeley-Square mit Statue Georgs III.,Hannover-Square mit Statue Pitts, Sohv-Squaremit Bildsäule Karls II., St. Jamcs-Sqnare mitStatue Wilhelms III., Leicester-Sqnare mit Reiter-statue Georgs I., Trafalgar-Square mit NelsonsStatue auf hoher Säule; im Weslend: Bryanstone-,Montague-, Portman-, Cavendish-Sqnarc mit Sta-tue des Herzogs von Bedford, Bloomsbnry-SqnarcmitStame von Fox, Russell-, Euston-, Brunswick-,Regent-Square, Parlament-Square mit Peels-Sta-tue. Zahlreich, herrlich in der Anlage n. zum Theilgroßartig sind die L-cr Parks. Vor allen sind zunennen der 191 Im große RcgcntS-Parks mit zoolog.und botan. Garten, dein die in ununterbrochenerReihe nebeneinander folgenden Anlagen von Ken-sington-Gardens (100 Im), Hyde-Park (158 Im),Green-Park, Palace-Gardcns und St. James-Park(je 33 Im), ferner Battersea-Park (75 Im) rc. sich an-schließen. Fast alle haben große Wasscrbassins. Un-ter den außerhalb der Stadt gelegenen Anlagen sindbes.crwähnenswerthder89liagroßcAlexandra-Park,im N. bei Hornsey u. der 912 Im große Richmond-Park,indcssenNähcdicboran.GärtcnvonKcw liegen.
Locale für Gottesverehrnng werden ca. 1000 an-gegeben, darunter gegen 300 Kirchen und Kapellender Englischen Bischöflichen Kirche, über 300 Meet-inghouses der Dissenters, 21 Kirchen u. Kapellen fürRömische Katholiken, 21 ausländische Kirchen oderKapellen, wo der Gottesdienst in fremden Sprachengehalten wird, 12 Synagogen rc. Ausgezeichnetsind: in der City die L> t. P a n l s k i r ch e (St. Panls-kathedrale), 610 angelegt, schon früh in eine gothifcheKirche umgebant, wurde zuletzt nach dem großenBrand von 1666 durch Christopher Wien von 1675bis 1710, nach Art der Peterskirche zu Rom inGriechischem Stil in Krcnzessorm, mit zwei unan-sehnlichen Glockenthürmen gebaut; die ans 32 Säu-len ruhende Kuppel, mit goldener Kugel und Kreuzgeschmückt (unterhalb derselben die IVIiisporinx(lallorz-, wo man ein gegenüber ganz leise gespro-chenes Wort deutlich hört), ist 91 m hoch. DasInnere ist durch 23 Denkmäler berühmter Englän-der, die meist auch hier begraben sind, und mit er-oberten Flaggen und Fahnen geziert. Die Kuppelgewährt an heiteren Tagen eine sehr schöne AussichtäufL. Die Kirche ist mit eisernen Gittern umgeben,innerhalb deren vor dem Hauptportal eine Statueder Königin Anna steht. Außerdem sind in der Citynoch erwähnenswerth die Christ Church n. St. Law-rence; eine zweite Kirche, St. Paul, liegt in Co-ventgarden. In Westminster sind des. z» bemerken:die Wcstminstcr-Kathcdrale, alte gothische, inKreuzsorm, im 6. Jahrh. gebaute, im 11. Jahrh.
erneuerte, vonChr.Wien zu Anfang des 18.Jahrs. !restanrirte u. mit den jetzigen Thünnen geschmiiäle -Klosterkirche, in ihr werden die englischenKönige ge. ,tkrönt; merkwürdig sind in der Kapelle Eduards des !,Bekenners die zwei uralten Krönnngsstühle, die Ka- ^ >pelle Heinrichs III. und die für den Bathordcnbe- Istimmte Kapelle Heinrichs VII., mit dem Grabmal ^dieses Königs n. seiner Gemahlin; in einer der A,.pellen sind die Grabmälcr u. Monumente der Maria ''Stuart n. Elisabeth u. auch ein Sarkophag, welcher 'jdie vermuthlichen Überreste der ermordeten Prinzen
Eduard ».Richard (Söhne Ednards IV.)enthält, sowie ^ fjj
die Denkmäler, bezw. Denksteine vieler berühmter ^Briten,Staatsmänner,Feldherren,Künstler,Gelehr- -jeteil. Südlich an die Wcstminstcr-K athedralc stößt die ^Westminsterabtei, mit Ärenzgang, Kapitelhaus und stSanctnarinmrc. Andere Kirche» in Westminster sind;Kirche Aller Seelen (.VII Louis' 61iuroli) am Ende Ider Negcntsstraße, St. Martins in the Fields, am !Ende von Charing Croß, St. Biargarets Church, !hinter der Westminsterkirche, mit Denkmal WalterRalcighs, St. Annenkirche, mit Grab und Denk-mal Theodors von Neuhof, Königs von Corsica, ic.
Die Stadt ist in nahezu 200 Kirchspiele getheilt, stDie Begräbnißplätze liegen ausschließlich weit laußerhalb L-s und die Mehrzahl der Leicheutrans- ! stporrewird per Eisenbahn bewerkstelligt; Kensalgree»,Nimhead-Cemetcry, !NcwCemetery,BnnhillsFieldS ln. noch viele andere sind zum Theil speculative A»> > llagen, zum Theil Eigenthnm vermögender Kirchspiele. ! !
Von königlichen Gebäuden ist das älteste der ! sTower, welcher in dem Ostende dicht an der City j lliegt; er ist ein nach alter Art mit Mancrn u. Wasser- stgrüben umschlossenes, fünfeckiges, mit einem Ba< ^ -taillon Gardeinfanterie besetztes Castell, auf dessen !Rondelen Geschütze ausgestellt sind, welche bei seiet- ilichen Gelegenheiten gelöst werden, und enthält dieRcichsklcinodien (Krönnngsinsignicn und historisch ^denkwürdige Fnwclen im Gesammtwcrth von 3Mll. !Pfd. St.), Gold- u. Silbergeschirr, ein Wafsenarse- Inal, das vormalige Slaalsgefängniß, das Archiv, lden spanischen Waffensaal, die angeblichen Übcrbleib- Iscl der Armada, Rüstkammern rc. Bis znr Zeit IHeinrichs VIII. war der Tower Residenz. Der St. IJam espalast (KingS Honse), wie die nächstfolgeli- !den in Westminster, ist nach dem früher dort bestan-denen Hospital St. James benannt, alt, nnrcgel-mäßig und unansehnlich, erbaut von Heinrich VIII., ,!nach dem Brande von Whitehall 1695—1826 Rest- stdenz, ein Theil brannte 1809 ab u. ist, obschon dasGanze 1821—23 ansgebessert wurde, nicht wieder sterbaut worden. Hier werden alle königlichen Levers stn. Drawing Rooms (Couren n. Empjänge) gchal- stten. Der 'New Queens (Buckingham) Palaceist 1703 vom Herzog von Buckingham erbaut und st1761 von der Königin Charlotte erkauft, welche ih» stseitdem stets bewohnte; 1825—30 wurde er gar; stnmgcbant n. ist jetzt officicllc Wohnung der Königin sVictoria, welche jedoch seit dem Tode des Prinzen öAlbert noch nie auch nur eine Nacht dort zugebrachi sthat; er ist in Griechischem Stil gebaut, steht zu Ende Isteiner vierfachen Allee und hat einen Trimnvhboge« stznr Einfahrt in den mit eisernen Gittern umschlossneu Hof: hinter dem Palais befindet sich ein Gar-te», welcher durch eine Mauer vom Grccnpark ge-schieden ist. Sonst war die Residenz in Carltonhonji ! -