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Löhne — Loire.
Aartcnspricht man von einem sog. 2lssecnranz-L.,f Lohrinde, gerbsänrehaltige Baumrinde, die ab-ivelcher bereits vor mehr als 10Jahren von Cob- geschält, getrocknet n. gemahlen als Gcrbcrlohe (s. d.)den als ein Hanptinittcl zur Lösung der socialen ^nr Roth- od. Lohgerberci fs. Gerberei) verwendetFrage empfohlen worden. Der Fabrikant soll nach wird. Bei Weitem die beste L. wird von jungendiesem System nicht bloß L.znr Bestreitung des Le-! Eichenst ocksch lägen im Niederwald (s. Eiche) ge-bensunterhalts in der Gegenwart gewähren, sondern, Wonnen; wo letztere fehlen, tritt die Rinde von älte-soll Arbeitern, die er längere Zeit beschäftigt n. aus- reu Eichen, Fichten (nördl. n. östl. Deutschland),
nutzt, auch gewisse Garantien gegen Noch in der ".
Zukunft bieten. Er soll nicht bloß seine todren Pro-duktionsmittel, sondern auch seinen lebendigen Ge-hilfen der Arbeit dergestalt versichern, daß er ans denErträgnissen seiner Unternehmung einen Reserve-fonds für die Arbeiter anlegt und denselben alljähr-lich bestimmte Antbeile des Reingewinns znwcndet.
Tiefer Assecnranz-L. bildet einen Zusatz znm festenTag- °d. Stück-L. und unterscheidet sich von dem ge-wöhnlichen Arbeits-L. dadurch, daß er allen Arbcits-gehilsen zusammen mit fester Zweckbestimmung er
Birken (Rußland) n. Lä r ch c n (Österreich, Ungarn,Rußland) an deren Stelle. Bgl. I. G. NcnbranLt,Die Gerbrinde mit besonderer Beziehung auf dieEichenschälwald-Wirthschast (gekrönte Preisschrist),
1869.
Wiimnenmler 21.
Lorba, s. Liba.
Loibel (Loibl), s. n. Alpen 34).
Loignh, Dorf im Arr. Chateandnn des franz.Dcp. Eure-et-Loir; Papiermühle; 450 Ew. —Hier 2. Dec. 1870 Schlacht zwischen den Deutschenunter dem Großherzog von Mecklenburg und den
theilt wird. Er dient für Krankheiten, Unfälle, für Franzosen unter Chanzy; für erstcre siegreich.
Altersversorgung, als ThenernngSznlage, als Beihilft bei Familienereignissen wie Hcirathen, Gcbnrteil, Begräbnissen, als Nothpfennig in Zeiten der
Loing, Lc, 160 Icm langer Nebenfluß der Seinein Norüostsrankrcich, entspringt im franzüs. Dep.Nonne, nimmt die Kanäle Briare ». Orleans, durch
Arbeitslosigkeit n. für verwandte Zwecke. Das Mit-j welche er die Verbindung der Seine mit der Loiretel, durch Arbeitseinstellung (Stelle, s. d.), den L. ^vermittelt, ferner die Flüsse Averon, Vernissonn. a.herausznschraubcn, hat sich im Ganzen als ein sehr auf n. mündet unterhalb Morct im Dcp. Seine-et-
von E. Engel)
Conpm.
Loir, Le (im Alterthnm lückerimw), Fluß in
Löhne, DorfimKreiseHerforddesprenß.Negbcz. NorLwcstfrankreich, entspringt aus den Etangs vor.Minden, Station der Kölü-Mindcner Eisenbahn n. s Cernay u. Frnnce im SO. von Conrvillc im franz.
der Staatsbahnlinie Minden-Osnabrück und End'Punkt der von Halle a. d. S. über Halberstadt, Hil-desheim u. Hameln führenden Linie.
Löhnung, so v. w. Sold, bildet einen Theil derBerpflegung der Soldaten n. wird diesen nach Ab-zug eines für die Beköstigung zu leistende» Beitra-ges in gewissen Raten gewöhnlich pränumerando inäeld ansbezahlt. Außer der L., welche auch Gcld-verpflegnnggenannt wird, erhalten die Unterofficiereu. Soldaten die sog. Natnralvcrpflegnng, in Brodn. einem zum Menagefond fließenden extraordinärenBerpflegungsznschnß bestehend, sowie ihre Bekleid'
Dcp. Eure-et-Loir, wird bei Chateau du Loir schiffbar, durchfließt die Dep. Lvir-et-Eher, Sarthe nneNlaine-et-Loire n. mündet nach einem 310 stm lan-gen Laufe, von denen 114 Icm (mittels 40 Schleu-sen) schiffbar sind, bei Briollay oberhalb Angers indie Sarthe.
Loire, I) (bei den alten Römern Liger), dcrgrößtc und wasserreichste Strom Frankreichs, entspringt im Dep. Ardeche auf der Hochicrrasse vonBelay, Gevandan und Vivarais am Mont Gcrbierdes Joncs, 1373 m hoch, durchfließt darauf einbreites Längcnthal zwischen dem Plateau vonLyon-
ung. Offiziere u. Beamte :c. erhalten im Frieden! nais u. Cyarolais im O. n. dem Plateau von Forczmeist nur Geldverpflegnng, Gehalt oder auch Gage im W., betritt bald darauf, nachdem sie unterhalb
genannt, s. Verpflegung.
Lohnsteuer, s. Stenern.
Lohr, Stadt u. Hanptort in dem 583„
(Ichg s^W) mit (1875) 27,599 Ew. in den beidenLandger. L. n. Gemünden umfassenden gleichnam.Bezirksamt des baßer. Regbcz. Unterfranken undAschafjcnburg, an der Mündung der Lohr in denMain, über den eine schöne Brücke führt, Stationder Bayer. Staatsbahncn; Bezirksgreminm (Han-delskammer), altes Schloß, Lateinische Schule, Prä-parandenschnle, Rathhans, großes Hospital, Schiff-bau, Schifffahrt, Holzhandel, Eisenwalzwerk, Eisen-gießerei n. Maschinenfabrik, Eisenhämmer, Fabrika-tion von Knnstwolle u. Papierstoff, Potaschcsiedcrei,
stievers den Allier ausgenommen hat, die Ebene,hat bis Orleans Nordwestrichtnng, wendet sich vonda nach W., nimmt links Lignon, Aix, Bcsbre, Al-lier(mitDoren u. Sionle), Cher,Jndre, Vienne (mitClain u. Crense), Thonet, Sevre ilkantaisc, Bon-lognc, rechts Arconcc, Arronx, Maine (gebildet ansSNayennc u. Sarthe mit Loir) auf, Flüsse, von denendie meisten mehr oder weniger schiffbar sind (über-haupt hat die L. 13 schiffbare Nebenflüsse), erweitertsich unterhalb Nantes bnchtariig, zahlreiche Inselnumschließend, und mündet bei St. Nazaire in denAtlantischen Ocean. Sie wird bei Rctonrnac (imDep. Haute-Loire) flößbar, bei Noirie (Dcp. Loire)für Flußschiffe u. bei Nantes, wo sie 1900 m breit
Papierfabriken, Schwerspath-n.Gipsmüylcn; 1875: ist, für kleinere Seeschiffe schiffbar. Der directeAb-4358 Ew. — L. wurde 1333 Stadt durch Kaiser stand der Quelle von der Mündung beträgt 59»,Ludwig, gehörte ehemals zur Grafschaft Riencck, die Stromentwickelnng 1008 üm; das Stromgebietspäter zum Knrfürstentlmm Main» lAsckiaffenbnrak nmiaßt 116.500 lQicm l2116 sistöN). Die L. mit