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Bd. 12 (1877) Laing - Mettenleiter
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I-tiimiiirri Lamoilt.

renddcm die makedonische Flotte unter Klitos beiAmorgos und bei Echinns im Malischen Golfe (oderbei den ätolischen Echinaden) glücklich gegen die grie-chische gesochten hatte, kam cs zwischen dem durchdie inzwischen angelangtcn Truppen des Kraterosans 48,000 Mann gewachsenen Heere des Antipalerund dem damals nur noch 28,500 Mann zählendengriechischen Heere 5. August 322 bei Krannon inThessalien zur Schlacht, in welcher die Griechen ge-schlagen wurden. Die Griechen schickten nun Unter-händler anAntipatcr, dieser aber wollte nur mildeneinzelnen Staaten unterhandeln. Nachdem sich dieübrigen Griechen, außer den Ätoliern n. Athenern,nnlcrworscn halten, rückte Antipaler auf Athen.Nur unter sehr harten Bedingungen konnten dieAthener den Frieden erlangen; unter diesen waren:Auslieferung des Demosthenes und Hyperides (be-ziehentlich deren Veriirlheilnng znm Tode, dem sieentwichen wareni, Übergabe von Mnnychia an dieMakedonier, Bezahlung der Kriegskosten und Be-schränkung der Demokratie. Mnnychia wurde imOctober 322 von den Makedonern beseht. Der wei-tere Krieg gegen die Ätolcr wird nicht mehr znmlamischcn gerechnet. H-rtzbcrg.

llsmiam L. (Taubnessel, Bienensang), Pflanzen-gattnng aus der Familie I-abiatao - dltaollz ckono(XIV. 1, IN); Halbquirle der Blüthcn sitzend in denAchseln von Laubblättern, die oberen oft genähert;Staubblätter genähert, unter der Oberlippe gleich-laufend; Staubbeutel mit gcmcinschastlicher Längs-ritze aufspringend, Oberlippe helmsörmig. Arten:X) Unterlippe mit zwei kleinen, kurzen, zahnartigenSeitcnzipfeln; a) Blnmenkronenrvhre ohne Haarring,0. amplexioanlv L., mit sitzenden, halbstengelnin-sasscnden Tragblättcrn und pnrpnrrothen Blüthen;häufig auf Äckern; d) Blnmenkronenröhre über demGrunde verengt, darüber innen mit einem Haarring,I,. purpureum L. (rothe taube Nessel), sehr gemein;U. maonlatum Ib.. größer als vorige, mit größerenBlüthcn und aufwärts gekrümmter Blnmcnkronen-röhre, in feuchten Gebüschen und Laubwäldern; I-.album L. (weiße taube Nessel), der vorigen ähnlich,aber mit gelblich-weißen Blüthen; häufig anZännenu. Wegen. L) Ünterlippe mit ziemlich großen, lan-zettlichen, ganzrandigcn Abschnitten: I-. §alsodckolon(L.) 6alsobcko1oii Intoum /lucks., Goldnes-sel), mit großen, citronengelben Blüthen; in schat-tigen Laubwäldern. Eiigler.

Lamm, junges Schas oder junge Ziege.

Lämmer, Hugo, tathol. Thcolog, geb. 1835 inAllenstein, stndirle in Königsberg, Leipzig n. Ber-lin, promovirte 1854 in der Philosophie, 1856 inder Theologie, trat 1858 zur kath. Kirche über,wurde 1859 Priester, 1861 Snbregens des Branns-berger Seminars u. ist seit 1864 Domherr n. Profes-sor an der Universität Breslau, wo er Dogmatik n.Kirchengeschichtevorträgt. SchrnLIsmöiitis^lsxan-ckrüii cks ckoebrina, Leipz. 1855; Papst Niko-laus I. n. die Byzantinische Staatskirche seiner Zeit,Berl. 1857; Die vortridenlinisch-katholische Theo-logie des Reformationszeitalters, ebd. 1858; Lua-leoba, Lomana, Schafshauj. 1860; Lusedii I?nm-piiili Iiistorias oeelgsiastioao lidri X., ebd. 1859bis 1862; Xlonumonba. Vatioan-r lüstoriam oools-siasticam sasouli XVI. illustrantia, Freib. 1861;Zur Kirchengeschichte des 16. und 17. Jahrh., ebd.

1863; Msorioorckias tiomini, ebd. 1861; Leript.lckrasciao Orkliock. 1864; Xmümcko. c-rn. 1865;6oei. Urbs ckorns.1866; Ilolstomatnmromauoriimmantissa. 1876. Löffler.

I Lämiliel fcllc, so v. w. Baranken.

! Lämmcrgcicr, so v. w. Bartgeier.

! Lämmerlähme, eine rhachilische Krankheit deredeln n. veredelten Lämmer, so bösartig, daß oft dieHälfte der Lämmer eines Jahrgangs davon wcgge-rafft wird. Gewöhnlich werden die Lämmer in denersten 28 Wochen ihres 'Alters und meist in denMonaten Decembcr, März n. April davon befallen;das bis dahin muntere Lamm wird träge, liegt vielund steht fast gar nicht mehr ans; die Gliedmaßenwerden steif. Es bilden sich an verschiedenen Stellen,namentlich an den Gelenken, rundliche Geschwülste, n.die Thiere empfinden bei der Bewegung heftigenSchmerz. Häufig stellen sich Fiebercrschcinnngen n,Verdauungsstörungen ein. Erfolgt Genesung, wasjedoch nur in den leichteren Fällen geschieht, so blei-ben Deformitäten der Knochen und Gelenke zurück.

> Die Ursache der L. liegt in einer ungenügenden Zn-lsnhr von Kalksalzen in den Organismus, Lurch deren^ Einfuhr i» genügender Menge der Krankheit alsovorgebengt werden kann. Behandlung: Verabreich-jung kleiner Mengen Knochenmehl mit dem Futter,l bei noch saugenden Thieren suche man die Mutter-! milch durch Verabreichung kalkreichcr Nahrung zuverbessern. Im Übrigen ist die Behandlung symp-tomatisch. Schmidt.

Lammerinoor Hills, Gebirgszug in Schott-land, zwischen den Grafschaften Haddington u. Ber-wick, erstreckt sich westlich bis in die Grafschaft Edin-bnrg; mittlere Kammhöhe 534 in; bildet die Wasser-scheide zwischen Forth n. Tweed.

Lämmcrsalat, 1) Xi noseris pusiila Kaei'k.(minima, D/r.); 2) ValsriausUa olitoria.

Lamoignoit, 1) Gnillanmc de L.,Seigneurde Baville, geb. 1617, gest. 1677, ausgezeichneterfranzös. Jurist und Präsident des Parlaments vonParis; seine.Irrstes bildeten die Grundlage des(locke eivil. 2) S. Maleshcrbes.

Lamoille, County im Nordamerika!!. Unions-staate Vermont unter44"n. Br. u. 72°w.L.; 12,511Ew.; C-sitz: Hyde Park.

Lamone, Fluß in Italien, entspringt auf demtoscanischen Apennin, stießt an Faenza vorüber undmündet nach einem 95 Im langen Laufe nördlichvon Ravenna ins Adriatische Meer. Er ist durcheinen von Faenza ausgehenden und über BaguaCavallo laufenden Kanal mit dem Po di Primaroverbunden.

-Lamongan, Vulkan auf der Snnda-Jnsel Java,1550m hoch, in den letzten Jahrh.wiederholt thätig.

Lamont, Johann, Astronom, geb. 13. Decbr.1805 zu Bracmar in Schottland, wurde 1827 außer-ordentlicher n. 1835 ordeml. Professor der Astrono-mie zu München und Conservator der SternwarteBogenhauscn bei München. Er erwarb sich nament-lich Verdienste um die Erforschung des Erdmagne-tismus u.Lcr meteorologischen Erscheinungen; zahl-reiche Einzelarbeiten finden sich in Fachzeitschriften.Er schrieb außerdem: Handbuch des Erdmagnetis-mus, Berl. 1848; Astronomie u. Erdmagnetismus,Stuttg. 1851; Untersuchungen über die Richtung u,Stärke des Erdmagnetismus, München 1859; gab