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Bd. 12 (1877) Laing - Mettenleiter
Entstehung
Seite
15
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Lambrlyöque Lamberg.

die Gruft der Katakomben gebracht. Bgl. LeSconrc,prinosWo äo 1^., vis et sa inart. Par.1H65. Hemie-Am Rhona-

^nmballtgnc,Hafenstadt im nördlichen Peru, ander Mündung des gleichnam. Flusses, schlechte Nhcdc,einige Textilindustrie, 10,000 Ew.

liambda (gr.), das griech. L; daher Lambda-kismns, I) Fehler in der Anssprache, wenn manein j nach dem L hören läßt; 2) wenn das L stattdes R ausgesprochen wird; 3) wenn das L zu oftim Anlaut wiederholt wird, z.B. Irma Inoulint luoa-rliia.

Isambcck (lat. Iminhseeius), Peter, deutscherGelehrter, geh. 10. April 1628 in Hamburg, machtebis 16-15 Reisen, wurde 1651 Professor der Ge-schichte und 1660 Rector des Gymnasiums daselbst,legte 1662 seine Stelle nieder, ging nach Rom, tratznrKatholischcnKircheüber,wnrdcBibliothekarn.HUstoriograph in Wien, wo er 1, April 1680 starb. Erschr.: Urmlrounn: Inonbrationnin erit. in ll.llolliinooto.-i nttieas, Par. 1617; Prockromns Iiistorinolitornrina, Hamb. 1650,2. Ausl, von Fabricins 1710;Ori^inos Ilnmbur§on3ss ab nnno 808 nnnmn1225, Hamb. 1652; lilior II nck annum 1292, cbd.1661; (loinmontnriornm ds Ilibliotlioen <!nos.Vinckoboneiwi libri VIII, Wien 106579, 5Bde.,2. Ausl, von Kollar 176682, 8 Bde. Bgl. Hofs-mann, P. V, Soest 1864. .. Brinnl'äch.

Lnmbcrg, ein in Bayern, Österreich, Ungarnund Mähre» angesessenes altes deutsches Geschlecht,welches in einem fürstlichen und gräflichen Hanseblüht n. ehemals Rittcrsberg hieß, nach einem Bor-fahren des Geschlechts aber, welcher einen lahmenFuß hatte n. den Beinamen der Lahme erhielt, denjetzigen Rainen trägt. In der Mitte des 14. Jahrh.zog dasselbe nach Kram n. kam dort durch dis Vcr-heirathnng eines seiner Glieder mit der ErbtochterNikolaus von PottweinS in Besitz schr ausgedehnterGüter. Die ununterbrochene Stammfolge hebt anmit Wilhelm I., .welcher erster Rath Friedrichsdes Schönen von Österreich war und 1636 starb.Durch scineEnkelBalthasar, Georg n.Jakob,SöhneWilhelms II., wurde 141-1 das Geschlecht in dreiHanptliniengcthcilt. I. Die Ältere Hanptlinie,gestiftet von Balthasar, thcilte sich durch dieNach-kommenschaft seiner Söhne Georg (geb. 1400, starb1409) n. Andreas in mehrere Nebenlinien. Durchdie Söhne des Letzteren entstanden die Linien zuSchnceberg, Sanenstein n.Willengrain, welchel524indcnFreiyerrnstandcrhoben wurden,im 17. Jahrh.aber wieder ansstarbcn. VonJoscph n.Kasparlll.,den Söhnen Georgs, stiftete der Erstere die 1795wieder erloschene Örtencgzische Nebenlinie und derAndere die noch blühendcÖrteneggische Hanpt-linie, welche 1636 gräflich wurde, aber durch Ka-spars Enkel Raimund, GeorgSigismnndn.JohannAlbert in drei Speciallinien zerfiel, eine ältere,mittlere n. jüngere. Die Ältere Linie, vormalszu Greiffenscls, nennt sich jetzt Fcistritz undsührt der Chef das Oberst-Erblandstallmcistcramtin Krain und der Windischen Mark. Die MittlereLinie thcilte sich mit des Stifters Söhnen in zweiZweige: 1) Johann Maximilian, der 1636 indenReichsgrafenstand erhoben wurde, ist der Stifterdes fürstlichen Zweiges, in welchem seine SöhneFranz Joseph (gest. 1712) u.Kaspar Friedrich(gcst.

1686) wieder zwei Unterlinien bildeten: Graf Leo-pold Matthias, des erster» Sohn, geb. 23.Febr.1667, war k. k. Gehcimerrath n. Oberstbofstallmeister,erhielt 1704 dasOberst-ErblanLjäzcrmeisteramt vonÖsterreich ob dcrEnns n.1707 die Fürstenwürdefür den jedesmaligen sncccdirenden Erstgeborenenu. im Fall des Erlöschens seines Manncsstammesfür alle sncccdirenden Nachkommen seines Groß-vaters Johann Maximilian, er erhielt auch1709, währendBayern in derAcht war, dieBelehn-nng mit der Landgrafschaft Lenchtcnberg n.Sitz nndStimme ans dem Reichstage; seine 'Nachkommenmußten aber, als 1714 zufolge des Nastattcr Frie-dens dieAcht übcrBaycrn wieder aufgehoben wurde,Lenchtenbcrg an dieses znrllckgebcn n. voui Reichs-tag wieder abtretcn; er st.10.März 1711. Als dieseUnterlinie 1797 erlosch, ging die Fürstenwürde über-aus dis zweite Unterlinie, die LinicKaspar Friedrichs,n. zwar ans den nächstenAgnaten in der vicrtenGe-neration, den Fürsten Karl Engen, geb. 1. April1764; gest. 11. Mai 1831. Dieses fürstliche Hanshat seinen Wohnsitz in Wien oder Steyer nnd seinjetziger Chef ist Karl Eugens Enkel, Fürst Gustav,geb. 13. sept. 1841, Oberst-Erblandkänimerer nndObcrst-Erblandjägermcister ob der Enns, Obcrst-Erblandstallmeister in Krain nnd in der WindischenMark, Oberst-Erblandmarschall im HerzogthumSalzburg, Grand von Spanien n.Castilicn 1.Klasse,Magnat in Ungarn rc. 2) Johann Wilhelm,Bruder Johann Maximilians, 1636 in den Grafcn-stand erhoben, stiftete den 1837 erloschenen Gräf-lich Bayerischen Zweig zu Amerang. Diejüngere Linie der Orteneggischen Hanptlinie^ thcilte sich durch des Stifters Johann AlbertSöhne in den zn Anfang dieses Jahrh. ansgestor-bcncn Sprinzenstcinschcn Ast nnd den ÄstznStöckern, jetzt Linie ans Ottenstein n. Gilgen-berg. Ans dieser Linie ist zn erwähnen das un-glückliche Opfer der Wnth des Pcster Pöbels: GrafFranz Philipp, geb. 30. Nov. 1791, trat 1810als Lieutenant in ein Ulancnregiment, machte 1813den Feldzug in Italien mit, war Ende 181418mit der Großen Armee in Frankreich, wurde 1821Escadronscommandant in einem Chevanxlegers-rcgiment n. avancirte bis 1813 znm Feldmarschall-lientenant n. Divisionär zn Gratz. Obgleich keingcborncr Ungar, saß er wegen seiner Güter in Un-garn in der Magnatentafcl. Ans dem letzten Prcs-bnrger Landtage neigte er sich sehr zur Opposition,kehrte jedoch noch vor dem Ausbruch zu der kaiscrl.Partei zurück n. wurde im Sept. 1848 vom Kaiserznm Gencralcommandenr der militärischen Machtnnd provisorisch znm Palatin von Ungarn ernannt,aber von dem Reichstag nichtanerkannt u.28. Sept.ans der Brücke in Pest von dem Pöbel ermordet. Erschr. (als Seitenstück zn Orasz 'lorra Ineogmltn):LIvA oM torrn ineoo-nita, (auch eine unbekannteGegend, über die andern österreichischen Lande) nndwar außerdem Mitarbeiter an dem von Oraszs her-auSgegcbencn Hirnöck. Ans der II. von Georg,dem zweiten Bruder Balthasars gegründeten Mitt-leren Hanptlinie gingdieWilhelmische Linie(später Herbartsche oder Hörwardsche zn Sanensteinnnd Renttenbnrg), welche 1667 in den Grafenstanderhoben wurde,' später aber ansstarb, hervor nnddie Linie zn Stein n. Gnttcnbcrg in Krain,