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Lakcdünwil — Lokonika.
darunter I) in California, unter 39° in Br. n. 113"!w. L. und 2969 Ew.; Countysitz: Lakeport; 3) inIllinois unter42" n. Br. n. 88" w. L., 21,014 Ew.;C-sitz: Waukegaar. lj) in Indiana unter 41" n. Br.u. 87° w. L., 12,339 Elv.; Cösitz: Crown Point. 4)in Ohio unter 41" n. Br. und 80" w. L., 15,935Ew., C-sitz PaineSvilla.
Lakediimon (a. Geogr.), (Sparta, d. h. die Zer-streute), Hauptstadt der peloponncsischen LandschaftLakonita (Griechenland), südl. von der Einniündnngdes Oinos, an der rechten Seite des Flusses Enro-taS, welcher eine 1^ Stunde breite Ebene bildete,die vstl. durch das Taygctos-Gebirge begrenzt wird. ^Als Grenzen des Weichbilds (innerhalb deren dieBolksvcrsamnilnngcn gehalten werden sollten) wer-den bezeichnet: Babyka als Nordgrcnze (Brücke überden Eurotas südl. von der Eimnündnng deS Oinos)und Knakion als Südgrcnze (einer von den Bächensüdlich von der heutigen Stadt, entweder der jetzigePantelennon oder der Magnla), oder aber der vonPansanias Tiasa genannte Bach. L. lag ans meh-reren Hügeln, hatte 60,000 Ew. n. über eine geogr.Meile im Umfang. Erst unter dem Tyrannen Na-bis (190 v.Chr.) wurdeL. fast ganz mit cincrMauerumgeben (vorher Pfahlwerke n. einzelne Schanzen),die bald zerstört, von den Römern n. später von LenByzantinern aber wieder hergestcllt wurde. L. um-faßte 4 Theilc (Komcn): Limnai (am rechten Flnß-ufer, sumpfig, mit dem alten Hciligthnme der Ar-temis Orthia), Kynosurcis (imS.), Alcsoan.Pitana(znm Wohnen am behaglichsten, daher auch am volk-reichsten). Im nördl. Stadtgebiete sind mchrcreHügel,anderen westlichstem ein umfangreiches, prächtigesTheater lag, dessen Ruinen noch da sind (hier lagdann auch die mittelalterliche Stadt). Ans dem obe-ren Theile desselben Hügels waren die Heiligthümcrder Schntzgotthciten der Stadt, u. derselbe wird alsAkropolis bezeichnet; cs waren: der berühmte Tem-pel der Athene PoliuchoS (nach dem Erzschmncke derinneren Tempelwändc meist A.Chalkioikos genannt),in dem Pansanias nmkam, der Tempel der AtheneErganc, ein Hciligthmn der Musen u. ein Tempelder Aphrodite Areia mit alten Schnitzwerken; andereHciligthümer lagen an der Ostscue, wo am Fuße dieAgora (Markt) sich hinzog, an deren Nordseite dieans derBente derPerserkricge erbaute persische Hallelag. Am Markte lagen auch: das Nathhans (Bu-leuterion), worin die Gernsia Sitzung hielt, dieAmtslocale der Ephoren u. anderer Beamten, meh-rere Hciligthümer (auch der Moiren mit dem Grabedes Orestes) u. der mit den Statuen der delphischenGottheiten geschmückte Choros, zur Aufstellung derChöre der Jünglinge bei ihren dem Apollon geweih-ten gymnastischen Tanzen. Vom Markte ans führteeine breite Straße, Aphelais, bis znm südl. Endeder Stadt, in welcher Odysseus die Penelope durcheinen Wettlauf erhalten haben sollte. Am östlichenEnde der Stadt war das Heiligthnm des ApollonKarneios (einer HauptgottheitSpartas), dcsSchntz-gcistcs jedes spartanischen Hauses. Zwischen Akro-polis u. Eurotas lag der wegen seiner Lage leicht zuverthcidigende Hügel Jssoriou mit dem Tempeldes Artemis Jssoria (als auch Limnäa), südl. davondie Rennbahn der Jugend, Dromos, u. südl. da-von ein von Platanen umgebener, daher Plata-ui st as genannter Platz, inselartig von einem breiten
! Graben umgeben, mit Heroendcnkmälern und zuWettkämpfen der Jünglinge bestimmt. Am linkenUfer des Eurotas lag, mit L. durch eine Brücke ver-bunden, ans steiler Anhöhe die mit zu L. gerechneteOrtschaft Thcrapne (in der Sage Wohnsitz derDiosknreu, der Helena u. des Menclaos, daher oftder Hügclzng Mcnelawn genannt). Eine Beschreib-ung derStadt gibt Pansanias III, 11—18, wo nochviele denkwürdige Gebäude u. Heiligthümcr erwähntwerden. Ruinen finden sich mir noch wenige (vgl.Bnrsian, Geographie von Griechenland; Cnrtins,Peloponnes). HMicmmm.
Lakcdämonicr, die freien achäischen Einwohnervon Lakonien.
Lakedivcn (Laccadiven, Lakscha Dwipa, d. i.hunderttausend Inseln), 19 Hauptinseln und 20Haufen kleinere, mit Korallenriffen umgebene, ge-fährlich zu befahrende Inseln im Indischen Occan.1499 von Basco de Gama entdeckt; westlich vonder Küste Malabar (südliche Westküste von Vorder-indien) von IO" bis 12" u. Br., inSgesammt 1927Uslem (35 HZM), ca. 6000 Ew. umfassend. AlleInseln sind sehr niedrig und werden wegen ihrengefährlichen Nisse wenig besucht; sie haben gemäß-igtes Klima, bringen einige Südfrüchte hervor, unddie Cocospalme liefert Nahrung in Menge, währendihre Faser (das Coir) den Hanpthandelsgegenstandbildet. Die Einwohner, MoplayS genannt, sindmohammedanisch - arabischer Abstammung, kühneSchiffer, fertigen Stricke und Gewebe (ansCocos-faseru), schwarzen Zucker, fischen Korallen (worausGötzenbilder gemacht werden) und Kauris , stehenunter Häuptlingen, früher dem Tippo Sahib nnter-thanig, seit 1855 den Engländern zinspflichtig. DieHauptinseln sind: Udernt (Andcrnt), Cabarita,Akhaln, Kalpcni, Kcltair, Chcltac, Kerdmnt, Ameni,Coritti, Minicoy. Ar-ntis.
Lakcschool (engl., so v. w.Sceschnlc, eine eng-lische Dichtcrschnle, genannt). Die INUudur^IrIkovimv war Erfinderin des Namens) nach denSeen (lmleos) von Wcstmorcland, an deren Ufernsich Wordsworth, der Gründer dieser Schule, undseine Schüler Coleridge und Sonthcy uiederließen,s. u. Engliche Literatur, S. 373; Die Dichter der-selben heißen Lakisten.
Lake Superior, so v. >v. Oberer See.
Lakh (Lac, Lack, sanskrit. Inlesiia. d. h. Hnndert-tanscnd), eine Mechnnngsmünzc in Indien; dos.ein L. Rnpicn — 100,000 Rupien — (ungefähr)200,000 21 (Vgl. Rupie).
Lakhnim, s. Lnknow.
Lakmon (TymphäischeS Gebirge, a. Geogr.),Gebirgsknoten auf demPnnkte, wo die makedonischenn. thessalischen Gebirge Zusammentreffen, nördlicherThcil des Pindos.
Lakonien l(Lakonia), Nomarchie im KönigreichGriechenland, die Südostccke voll Morea umfassend,4346 Hstem (78,gz ÜIM.) mit (1870) 105,851 Ew.(ans 1 firm 24, in ganz Griechenland 29). L. wirdeingethcilt in die 4 Eparchien Lakcdämon, Gythiou,OityloS n. Epidavros-Limira, und in 28 Denien.Hauptstadt ist Sparti.
Lakonika, (Lakedämou a. Geogr., sagenhaft istder Name vom König Lakou abgeleitet, sonst daraufhin gedcmel, daß das Land vom Meere dnrchrissenIst), die südöstlichste Landschaft im Peloponnes (Grie-