Dle Theorie vom beschränkten Unterthanenverstande. 14 Z
sprachen regierungsfeindlichen Partei wäre, dieselben Ar-gumente entgegenhalten; ein solcher will ganz andereDinge als ich und die jetzige Regierung, er gehörteiner anderen Partei an. Wenn ich aber annehme,daß im großen und ganzen die Partei, zu der der HerrVorredner sich früher rechnete, früher wenigstens imganzen dieselben Ziele wollte, welche das jetzige Mini-sterium anstrebte, daß ich im großen und ganzen einenpolitischen Parteizusammenhang zwischen sich und demMinisterium noch zugeben wollte, so bedingt ein solchesVerhältnis notwendig ein gewisses Vertrauen zu denStaatsmännern, welche die Führung der Regierung haben,mit der sie auf demselben logischen Boden sich bewegen,von denselben Prämissen ausgehen, im großen und ganzennach denselben Zielen streben; wenn da derjenige gleich-gesinnte Mann, der die Regierung führt, der den Ueber-blick über das Ganze hat, dennoch nicht zu derselbenHöhe richtiger Einsicht sich erheben kann, wie jemand,der den größten Teil des Jahres sich mit Staatsgeschäf-ten nicht beschäftigt, dann, wie gesagt, ist es die höchsteZeit, daß ein so kurzsichtiger Mann, der von dem Turmeder Negierung nicht einmal so weit sieht wie der andereaus der Ebene, ausscheidet, und die fähigeren Gliederderselben Partei die Güte haben, ihn zu ersetzen, dannmuß in der Partei im großen und ganzen — ich meinenicht die Fraktionen — darüber entschieden werden, werist unter uns der Brauchbarste, der Erfahrenste, der Be-fähigtste, der muß an der Spitze sein. Und ich wieder-hole es, es ist seine Verpflichtung, sich dem nicht zu ver-sagen, aber ruhig zu Hause zu sitzen, truZos eonZninoro,Zeitungen zu lesen, und wenn eine Regierungsmaßregelkommt, mit bitterer und leidenschaftlicher Kritik der Re-