Die Ultramontanen und der preußische Staat.
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unter zur Disposition gestellt, aber ich kann nicht oftgenug wiederholen, jede Zeitung, für deren ganzen In-halt die Regierung verantwortlich sein sollte, müßte dieLangweiligkeit eines Staatsanzeigers annehmen, sie könntegar keine Färbung tragen, sie müßte trocken werden undist nur eine Zeitung zur Verbreitung amtlicher Notizen,aber nicht eine, die Abonnenten findet über den Bedarfhinaus.
Diese Leidenschaftlichkeit in der Presse hat noch da-durch an Eindruck auf mich gewonnen, daß sie sich schließ-lich durch die gegenseitigen Erklärungen bei allen Kund-gebungen auf dem Gebiete der Polemik, iu der wir unsbefinden, zu einer gewissen Solidarität erhoben hat. Dashier herausgegebene Blatt „Germania" hat, soviel mirals Nichtleser davon berichtet ist, wiederholt seine Soli-darität mit der bayrischen Presse, ich weiß nicht, „Volks-bote", „Vaterland" — kurz und gut, was man bei unsdie deutschfeindliche Franzosenpresse, die alte Rheinbund-presse unter katholischem Gewände nennen kann, — mitdiesen steht das hiesige ernsthaftere Blatt doch nicht bloßim kollegialischen Verhältnis, sondern ich glaube mich zuerinnern, es hat ausdrücklich erklärt, daß es sie als Ver-treter der von ihm vertretenen Richtung anerkennt. (Abg.Reichensperger: Nicht anerkennt!) Es soll mir liebsein, wenn ich das lese, ich glaube, die Herren werdendas weiter entwickeln können, ich glaube auch, daß inder neueren Zeit eine gewisse mildere Auffassung, die ichan andern Orten, nur nicht in dieser Fraktion, spüre(Heiterkeit), ihren Weg gefunden hat, indem man ein-gesehen hat, daß man mit diesem Poltern und Sträubenauf einen unglücklichen Weg herauskommt; aber ichkaun nicht leugnen, daß dieses ganze Uebereinstimmen