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5 (1887) Der Reichskanzler Fürst Bismarck : 1870 - 1871
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220 Die erste Session des deutschen Reichstages.

laubt in der Hoffnung auf die Indemnität, die Sie mirdarüber unter diesen Umständen gewähren werden, schonanzuweisen auf bestimmte geringe Prozentsätze der au-gemeldeten und bereits oberflächlich geprüften Forde-rungen, wobei ich erwähne, daß die Summe von 57 000000,die in den Motiven steht, die Sache nicht erschöpft, in-dem die großen Zerstörungen in der Umgegend von Metz,wo ganze Ortschaften verschwunden sind, sich nicht darunterbefinden. Der gänzliche Mangel an Geldverkehr hat zuvielfachen Klagen aus Elsaß bereits Anlaß gegeben,die französische Bank hat dort ihre Funktionen eingestelltund nicht wieder ausgenommen, dem Privatkredit scheintes nicht gelungen, die Lücke, welche die französische Bankläßt, auszufüllen, es ist deshalb in jenem Lande dasVerlangen nach Hilfe, nach Herstellung neuer, wenn auchnur provisorischer Geldinstitutionen vielfach laut geworden;die preußische Bank und ihre Interessenten haben volleBereitwilligkeit gezeigt, ihrerseits die Zustimmung dazuzu geben, daß die Operationen der Bank vorderhandin der Weise ausgedehnt würden, daß sie die Lücken imGeldzufluß, die sich in Elsaß-Lothringen fühlbap machen,deckten. Die preußische Gesetzgebung stellt aber ein Hin-dernis dem entgegen, indem wir ohne ein besonderesGesetz in Preußen nicht berechtigt sind, die Operationender Bank über die Landesgrenze auszudehnen. Es istdeshalb der preußischen Regierung, — und ich erwähnedas hier, weil das Verhalten der preußischen Negierungvon den Bedürfnissen des Neichslandes hier nicht zutrennen ist, — der Gedanke nahe getreten, durch eineVerordnung mit Gesetzeskraft in diesem Falle bei demNotstände, der zwar direkt nur Elsaß betrifft, aber in-direkt durch Hemmung des GeldverkelM im Elsaß ans