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5 (1887) Der Reichskanzler Fürst Bismarck : 1870 - 1871
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116 Der Nordd. Reichstag bis zum Kriege mit Frankreich.

das ganze Unternehmen scheitern würde. Diese Befürch-tung ist nicht verwirklicht, da die italienische Regierungbekanntlich diesen Termin verlängert hat. Wohl aberzeigen die Vorkommnisse, die dabei zur Kenntnis gekom-men sind, daß eine weitere Verzögerung, die Erfüllung allerderjenigen Vorbedingungen, die der Herr Abg. Lasker für dieGeldbewilligung stellt, doch immerhin dazu wird benutztwerden können, die Sache scheitern zu machen. Der HerrAbg. Lasker sagt, der folgende Reichstag kann ja dannsehr leicht die Bewilligung verlängern, wenn er die Sachefür angemessen findet. Der folgende Reichstag hat aberkeinen Einfluß auf die Entscheidung der andern Regie-rungen, auf die Wirksamkeit der mannigfachen Einflüsse,welche gegen die Sache überhaupt thätig sind.

Eine Untersuchung der Vorzüge, welche etwa derGotthard vor dem Splügen oder umgekehrt haben könnte,liegt meines Erachtens ganz außerhalb des Interesses,welches Deutschland und namentlich Norddeutschland auder Sache hat. (Sehr richtig!)

Für uns ist das Hauptinteresse, eine fast direkte Ver-bindung mit dem befreundeten und, wie wir glauben,aus die Dauer befreundeten Lande Italien zu haben.(Hört!)

Dieser Vorteil lief Gefahr, uns vollständig versagtzu bleiben, weil eine Entscheidung zwischen den beidenBahnen nicht rechtzeitig zu treffen war, und die Un-schlüssigkeit darüber, welche von beiden gebaut werdensollte, war der gewichtigste und stärkste Hebel für die-jenigen Bemühungen, welche den Bau einer jeder neuenBahn dort verhindern wollten. (Hört!)

Deshalb haben wir uns vor allen Dingen angelegensein lassen, durch unsere sehr bestimmte Erklärung zu