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Z2 Der Nordd. Reichstag bis zum Kriege mit Frankreich.
folgt, die die badische Regierung mit Sicherheit voraus-sehen konnte — für sie ist das Rätsel kein Rätsel,welches der Herr Abgeordnete hier wiederholt als solchesbehandelte; sie kennt unsere Anschauung darüber voll-kommen — wenn nun also die badische Negierung dasBedürfnis gehabt hätte, dieses Rätsel, nicht für sic,sondern für das Publikum gelöst zu sehen, so müßte ichbesorgen, daß die badische Regierung eines solchen Vor-ganges nach einer Richtung hin bedurfte, von der ichallerdings aufs höchste beklagen würde, wenn sie dieselbeeinschlüge.
Wenn der Antrag des Herrn Vorredners nur dahingegangen wäre, der badischen Regierung das Zeugnisöffentlich zu gewähren, das er ihr hier erteilt hat, undvon dem ich wünschte, daß er in derselben Unparteilich-keit, ich kann wohl sagen: mit derselben Liebe, auch ein-mal über die preußische Regierung urteilen möchte —wenn es bloß darauf ankam, das zu bekunden, so hießdas ja wirklich Eulen nach Athen tragen. Die Haltungder badischen Negierung, der Mut, den sie den Bedro-hungen und Bedrängungen im Innern wie dem badischenAuslande gegenüber jederzeit bewiesen hat, die Hingebungfür nationale Zwecke, die Seine königliche Hoheit denGroßherzog, seine Organe, den verstorbenen MinisterMathy und seine Kollegen beseelt, sind ja für niemandenim Zweifel; wir haben wirklich nicht ein Bedürfnis,das zu wiederholen, obwohl auch mir in dieser Be-ziehung der Antrag lieb ist; es thut mir wohl, diesesAnerkenntnis jederzeit zu wiederholen, ich stehe offen dafürein und unterschreibe jedes Wort, das der Herr Vor-redner in dieser Beziehung sagte; nur halte ich es fürüberflüssig, es ist etwas, woran niemand und nach keiner