Die deutsche Frage.
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1848 hier in Berlin abgebrochen wurde. Mögen sich dienicht täuschen, welche glauben, einen solchen Urieg unterdem Banner der Union beginnen und auch beendigenzu können. Meine Herren! Ich dächte, wir alle, undnamentlich diejenige Partei, deren Ratschläge Preußen biszum Nov. 1848 das Unglück hatte, zu befolgen, solltengelernt haben, was es heißt, „mit Feuer spielen", linddaß, derjenige, der einen Brand entzündet hat, nicht imstände ist, ihn da, wo das Feuer seinem Wunsche nachHalt machen soll, mit der Formel irgend eines abgenütz-ten Paragraphen ein „bis hierher und nicht weiter"zu gebieten. Ich hatte gehofft, wir würden nach derAndeutung der Thronrede die Verhandlungen über den26. Mai und die damit in Verbindung stehenden Unions-verhältnisse vertagen, bis wir für Deutschland wenigstensdas Minimum der Einheit, oder vielleicht etwas mehrwieder gewonnen hätten, welches wir besaßen, ehe dieVerhandlungen in der Paulskirche begannen. sRnf aufder Linken: den Bundestag!) Wenn jemand im Rammder deutschen Einheit auf die parlamentarische Unionhindrängt, so möchte ich ihn verwarnen, daß er nichtzwei Begriffe mit einander verwechsele, die deutsche Ein-heit und das Recht, auf einer deutschen Tribüne parla-mentarische Vorträge zu halten; für mich liegen beideBegriffe weit auseinander. Wie aber in der Union diedeutsche Einheit gesucht werden soll, vermag ich nicht zuverstehen; es ist eine sonderbare Einheit, die von Hauseaus verlangt, im Interesse dieses Sonderbundes einst-weilen unsre deutschen Landsleute im Süden zu erschießenund zu erstechen; die die deutsche Ehre darin findet,daß der Schwerpunkt aller deutschen Fragen notwendignach Warschau oder Paris fällt. Denken Sie sich zwei