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1 (1885) Der Abgeordnete von Bismarck-Schönhausen : 1847 - 1852
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194 Der Abg. v. Bismarck-Schönhausen 1847—1862.

wünsche ich dieser Sendung allen Erfolg und ziehe denletzteren Zustand dem vor, welchen der Abgeordnete fürAachen für einen vorzugsweise rechtlichen erklärt hat,und in welchem Beamte und Offiziere ihren Vorgesetztenöffentlich den Krieg erklären und den Gehorsam ver-weigern. In Bezug auf die Benutzung der Etappen-straßen muß ich aus dem, was hier geäußert morden,fast schließen, daß der Begriff einer Etappenstraße man-chem unbekannt ist. Wir haben, ich will versuchen,ganz deutlich zu fein, die Benutzung der Etappenstraßender Länge nach; in derselben belästigt es uns durchausnicht, wenn unsre Straßen ihrer Breite nach von ir-gend jemand überschritten werden. (Heiterkeit.) Unsremateriellen Interessen, die Jntregrität unsrer Grenzen,die Sicherheit unsrer heimischen Verfassung ist bishervon niemand angefochten; Eroberungen wollen wirnicht machen. Ich will hier nicht erörtern, inwieferndies zu bedauern ist, und inwiefern jemand einen Kriegvielleicht gern führen könnte, der keinen andern Grundhat, als daß sein König und Kriegsherr sagt: „DiesLand gefällt mir, ich will es besitzen." Die Frage be-schäftigt uiw nicht, die Thronrede selbst weist die Mög-lichkeit von Eroberungen ab. Die Adresse spricht ihrenDank dafür aus. Die Frage bleibt also für jetzt außerSpiel. Die Hauptfrage, die Krieg und Frieden birgt,die Gestaltung Deutschlands, die Regelung der Verhält-nisse zwischen Preußen und Oesterreich und die Verhält-nisse von Preußen und Oesterreich zu den kleinerenStaaten, soll in wenigen Tagen der Gegenstand derfreien Konferenzen werden, kann also jetzt nicht Gegen-stand eines Krieges sein. Wer den Krieg durchaus will,den vertröste ich darauf, daß er in den freien Konferenzen