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1 (1885) Der Abgeordnete von Bismarck-Schönhausen : 1847 - 1852
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Die deutsche Frage.

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halte, daß Preußen an der vorliegenden wie in allenandern Fragen nicht zugebe, daß in Deutschland etwasgeschehe ohne Preußens Einwilligung, (Heiterkeit.) daßdasjenige, was Preußen und Oesterreich nach gemein-schaftlicher unabhängiger Erwägung für vernünftig undpolitisch richtig halten, durch die beiden gleichberechtigtenSchutzmächte Deutschlands gemeinschaftlich ausgeführtwerde. Mau kann sehr darüber streiten, was in diesenFällen, namentlich in Hessen und in Holstein, politischund vernünftig sei. Darüber aber, glaube ich, ist dieMehrzahl von uns einig, daß es wünschenswert sei, daßin Hessen der Rabulisterei in einem Streite, wo ich fürbeide Teile nicht einen Schuß Pulver verbrennen mag,ein Ende geinacht werde, und daß der unglücklicheKrieg in Schleswig-Holstein, in den uns eine unbeson-nene und leichtfertige Politik des Jahres 1848 verflochtenhat, ebenfalls beseitigt werde. Ich selbst wünsche dringendund bestehe auf Wahrung der wirklichen Rechte derSchleswig-Holsteiner, eines Stammes, der mir durchkriegerische Tapferkeit die Achtung abgewonnen hat, dieich seinem Bestreben jederzeit versagen müßte, seine ver-meintlichen oder wahren Rechte gegen den Landesherrnmit revolutionärer Waffengewalt durchzuführen. Ichsage, man kann über die Rechtszustände in Hessen undHolstein vieles urteilen, aber der Meinung des Vor-redners für Aachen kann ich mich nicht anschließen, daßder Zustand in Hessen der gesetzlichste sei, der in irgendeinem Lande bestehen tonne. Wenn es wirklich wahrist, wie der geehrte Abgeordnete für Aachen in einemBriefe gelesen hat, daß der Regierungsrat Niebuhr nachHessen abgesendet ist, um den furchtbaren Zustand her-beizuführen, daß die Steuern wieder gezahlt werden, so

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