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1 (1885) Der Abgeordnete von Bismarck-Schönhausen : 1847 - 1852
Entstehung
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Zur Aufhebung des Berliner Belagerungszustandes. 47 ,

preußischen Ministeriums betrachten. Der Ministerpräsident GrafBrandenburg bat den Präsidenten Grabow, das Staatsministeriumvor solchen Beleidigungen zu schützen und den Abg. v. Kirchmannzur Ordnung zu rufen. Der Ordnungsruf wurde in der That vomPräsidenten vollzogen. Als sich hierauf von verschiedenen Seite»Widerspruch gegen den Ordnungsruf äußerte, sprach Abg. v. Bis-marck :

Ich bemerke in Bezug auf die Geschäftsordnung,daß der Herr Präsident ganz im Recht gewesen, wenner den Ordnungsruf ergehen ließ, denn es ist weder mitder Geschäftsordnung noch mit der Würde der hohenVersammlung zu vereinbaren, daß die Freiheit der Tri-büne dazu gemißbraucht werde den Herren gegenüber,welche nicht das Recht haben, die Achtung gegen die Ver-sammlung zu verletzen, jedesmal wenn sie von dieserSeite aus den Augen gesetzt wird, jenen Herren unge-straft Injurien ins Gesicht zu werfen. Gegen politischeAnsichten können die Minister etwas erwidern, gegenGrobheiten ist der Antrag auf Ordnungsruf ihre einzigeWaffe!

Auf diese Aeußerung des Abg. v. Bismarck entstand großerLärm; Präsident Grabow erklärte:Ich muß den Abg. v. Bis-marck wegen des Ausdruckes: Grobheit ebenfalls zur Ordnungrufen!"

7. Zur Aushebung des Berliner Belagerungszustandes.

12. März 1849.

Die schon vorher erwähnte Adresse an den König enthielt auchden Wunsch, den über die Hauptstadt verhängten Belagerungszustandaufzuheben. Bei der Beratung dieses Passus hielt der Abg. vonBismarck die nachstehende Rede:

Meine Herren! Die Amendements, welche bean-tragen den Belagerungszustand zu mißbilligen, stützensich mit ihren Argumenten im Wesentlichen, auf den