Zur polnischen Frage.
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ich hierauf weiter eingehe, richte ich au das Gouverne-ment die Frage, ob es ihm willkommen ist, schon heuteauf die Erörterung der Frage einzugehen, indem ichnoch bemerke, wie ich es für notwendig halte, daß dasGouvernement, ehe wir auseiuandergehen, diese Frageerledigen und offen seine Absichten in Bezug auf dasGroscherzogtum Posen ausspreche und die Ansicht derVertretung des Landes darüber höre.
Staatsminister v. Auerswald erklärt sich bereit, darauf zu ant-worten, worauf Abg. v. Bismarck fortfährt:
Nach dieser Erklärung wollte ich mit wenigen Wortenineine persönliche Ansicht darüber aussprechen, wohin dievon der Regierung eiugeschlagene Richtung der Politikführt. Ich bin fest überzeugt, daß die Reorganisationder polnischen Nationalität un-- nur zwei Alternativenin Aussicht stellt, die beide für Preußen gleich traurigsind. Die erste ist die Wiederherstellung eines polnischenReiches in den Grenzen vom Jahre 1772. Jedem, demdie Landkarte aus der damaligen Zeit bekannt ist. . .(Unruhe in der Versammlung.)
Der Staatsminister v. Auerswald unterbricht den Redner mitder Bemerkung, daß er weder heute noch morgen sich hier über einKönigreich Polen vom Jahre 1772 oder einem andern Jahre, son-dern nur über die Verhältnisse unsres Landes äußern werde. Abg.v. Bismarck fuhr daun fort:
Dann habe ich die frühere Erklärung des HerrnMinisters mißverstanden, indem ich geglaubt habe, daßdie Besprechung der Sache selbst auch die Beleuchtungihrer Konsequenzen nötig mache. Es ist nicht meineAbsicht, der Regierung jetzt Verlegenheiten zu bereiten,und ich werde schweigen, nachdem das Ministerium er-klärt hat, daß es nicht wünsche, auf die Sache eiuzu-geheu.