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1 (1885) Der Abgeordnete von Bismarck-Schönhausen : 1847 - 1852
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12 Der Abg. v. Bismarck-Schönhausen 18471859.

dem zu widersprechen, was auf der Tribüne sowohl alsaußerhalb dieses Saales so oft laut geworden ist, alsvon Ansprüchen auf Verfassung die Rede war: als obdie Bewegung des Volkes von 1813 andern Gründenzugeschrieben werden müßte, und es eines andern Motivsbedurft hätte, als der Schmach,, daß Fremde in unsermLande geboten. (Lautes Murren.) Es heißt meines Er-achtens der Nationalehre einen schlechten Dienst er-weisen (Wiederholtes Murren), wenn man annimmt,daß die Mißhandlung und Erniedrigung, die die Preußendurch einen fremden Gewalthaber erlitten, nicht hin-reichend gewesen seien, ihr Blut in Wallung zu bringenund durch den Haß gegen die Fremdlinge alle andernGefühle übertäubt werden zu lassen. (Großer Lärm.)

Als die Abgeordneten Krause und Gier dagegen Verwahrungeinlsgten, daß jemand, der die Zeit von 1813 nicht mit durchgekämpfthabe, ein derartiges Urteil fälle, bestieg Abgeordneter v. Bismarckunter großem Lärm nochmals die Tribüne zu folgender Erklärung:

Ich kann allerdings nicht in Abrede stellen, daß ichzu jener Zeit nicht gelebt habe, und es that mir stetsaufrichtig leid, daß es mir nicht vergönnt gewesen, andieser Bewegung teilzunehmen; ein Bedauern, das ver-mindert wird durch die Aufklärung, die ich soeben überdie damalige Bewegung empfangen habe. Ich habeimmer geglaubt, daß die Knechtschaft, gegen die damalsgekämpft wurde, im Auslande gelegen habe: soeben binich aber belehrt, daß sie im Inlands gelegen hat, undich bin nicht sehr dankbar für diese Aufklärung! (EinigeStimmen: Bravo!)