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niederen; er fehlt der Jugend, der höheren wieder weit mehr alsder niederen. Das Heil kommt von oben, ja wohl; aber dasUnheil kommt auch von oben.
Solange ihr der Jugend der höheren Schulen nicht dennotwendigen, ganz unentbehrlichen Sinn für Gesetzlichkeit ein-flößet und einlebet; weiter, solange ihr die Lehrer und Er-zieher dieser Jugend nicht selbst absichtlich und direkt durch be-stimmte Veranstaltungen, welche fehlen — oder lernt man, washier verlangt wird, aus Universitäten? — zur Gesetzlichkeit er-ziehet und sie selbst mit dem Sinn dafür erfüllet: so langemöget ihr Gesetze geben und Maßregeln ergreifen, welche ihrwollt, und sollte mau in jedem von euch einen weisen Solou zuverehren haben: der Staat wird nie aus der Gefahr heraus-komme», von einer kühnen und energischen Faktion über denHaufen geworfen zu werden; ihr werdet die Armeen stets schlag-fertig halten müssen; was aber das Schlimmste ist: der Staatwird ewig der inneren Stärke entbehren.
Dies ist meine Meinung. Widerleget sie, wenn ihr könnt.Ich habe damit meine Pflicht gethan. Ich habe keine Gelegen-heit, mehr zu thun. Thnt ihr nun, die ihr an den grünenTischen und an den langen Hebeln sitzet, die eurige!
Ohne Erziehung der Jugend zur Gesetzlichkeit, und darumin Gesetzlichkeit, Zucht, Sitte, Respekt, Strenge, giebt es keinestarken Männer und keinen starken Staat. Dabei bleibt es.