Nochmals die polnische Frage.
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kläreil, es wäre mir keine Vorhaltung gemacht. Wennder Herr Vorredner mit dem Geschäftsgang solcher An-gelegenheiten etwas vertrauter wäre, als er es tatsäch-lich zu sein scheint, so würde er sich selbst haben sagenkönnen, daß eine Depesche, die am 17. in Paris datiertwird, unter gewöhnlichen Verhältnisseil schwerlich an dem-selben Tage abgeht, — es bedarf verschiedener Prüflin-gen und Feststellungeil, — lind daß, wenn sie den Tagdarauf abgeht, sie erst den 19. hier ankommt. Und dasie keinen Auftrag enthält, mir Mitteilung zu machen,so müssen Sie mir schon Glauben schenken, wenn ich eswiederhole, daß der Königlichen Regierung auch späterMitteilungen nicht gemacht worden sind außer denen,die ich früher schon gegeben habe, und die auch imStaatsanzeiger erwähnt sind. Wie er aber aus diesenThatsachen hat deduzieren wollen, daß ich, weil ich am18. diese Erklärung abgab, es wären mir gar keine Mit-teilungen der Art gemacht, durch diese selbe Depeschevom 17. aä adsnrällin geführt werden könne, das über-lasse ich seiner eignen Logik.
Ich muß ferner über eine Anführung des HerrnVorredners aus der Depesche vom 17. Februar noch einWort sagen. Es ist darin die Allsicht ausgesprochen,als hätte die preußische Regierung durch ihre Konventiondie polnische Frage gewissermaßen ins Leben gerufen,und der Herr Vorredner scheint derselben Ansicht zu sein.Mail muß die Geschichte seit 1830 nicht mit der Auf-merksamkeit gelesen haben, die ich dem Herrn Vorrednerzugetraut haben würde, wenn man die Existenz der pol-nischen Frage vom Februar d. I. datieren will. Diepolnische Frage gehört der Geschichte an, sie tritt uns inallen historischen Thatsachen, in allen Bewegungen Polens