Preußen und die polnische Insurrektion.
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Maße, wie es zweifellos ist, daß die Nachbarschaft desKaisers Alexander für Preußen eine erfreulichere ist, wiedie Mieroslawskis und eines propagandistischen Polens;ich halte es für unrichtig in dem Maße, wie es zweifellosist, daß unser gesamter Handelsstand wie unser gesamtesStaatsinteresse dabei wesentlich impliziert ist, daß derpolnische Aufstand eine möglichst kurze Datier habe uudbald einem geordneten, rechtmäßigen Zustande Platz mache.
Die Sympathien nach inenschlichen Gefühlen könnensein, wo sie wollen, die preußischen Interessen aber, meineHerren, nach den politischen Notwendigkeiten, nach dergeschichtlichen Entwickelung, die Preußen gehabt, könnennicht in dem Lager der Insurgenten gesucht werden.
Ich hatte gehofft, daß der Berichterstatter den An-trag näher politisch motivieren würde. Ich war in dieserHoffnung bestärkt, als ich in dem Berichte las, daß vonder Existenz oder Nichtexistenz einer Konvention völligabstrahiert werden solle. Nichtsdestoweniger fand ichbeim Weiterlesen, daß die Konvention, diese Seeschlangeder europäischen Presse, das Hauptmaterial zur Unter-stützung des Berichtes liefert. Durch einen künstlichenIndizienbeweis, gestützt auf Zeitungslügen und Tele-gramme über ausländische parlamentarische Verhand-lungen wird die Behauptung unterstützt, daß ein500 Quadratmeilen enthaltender Gürtel dem Greuel derrussischen Kriegführung preisgegeben wäre. Auf diesen:„Gürtel" beruht im wesentlichen die Argumentation, undich setze voraus, daß der sonst im Argumentieren so sehrbewanderte Herr Berichterstatter weitere Gründe nichthat aufsinden können, sonst würde er sie dein Berichteeinverleibt haben. Fällt dieser Gürtel hinweg, so stehtuns der Antrag in seiner Nacktheit als unmotivierte Be-