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wird der ausgestellten Behauptung nicht widersprechen. Darauserklären sich folgende Dhatsachen: fromme Lehrer (sogenannte)können sich einer Art Scheu vor der Natur, einer Art Besorgnisvor dem Dringen nach natursorschender Richtung von seiten derLehrer nicht erwehren, sie fürchten für den Bestand ihres Glaubens;im Mittelalter, das vielseitig bis in unsere Zeit hineinreicht,galt die Erforschung der Natur für Teufelswerk, die Perhorres-zierung derselben, der äußern wie der innern, für das Merkmalder Gottähnlichkeit; viele Theologen werden sich sehr bedenken,die Meinung, daß Schullehrer sich fleißig mit der Natur be-schäftigen sollten, zu bejahen, wenigstens werden sie es an Ver-wahrungen und Warnungen nicht fehlen lassen; Theologenund Schullehrer treiben mit dem schönen Worte: „Christum liebhaben ist besser, als alles Wissen," schnöden Mißbrauch. Ich be-kenne mich offen zu den Überzeugungen: das wahre Christentum,der echte Glaube, der darin besteht, daß inan den Geist lieberhat als die Welt, — die eigentliche Herzensfrömmigkeit haben,wie von keiner wahren Forschung, so auch nicht von der Natur-forschung irgend etwas zu besorgen; was sich mit der Wahrheitder Natur nicht verträgt, falle, lieber heut als morgen, jedenfallswird die Stunde seines Verscheidens schlagen.
Ich bin noch nicht fertig, aber ich höre auf. Was ich gesagthabe, reicht zur Beurteilung des vorliegenden Gegenstandes hin.Aus meinen Ansichten folgt: „Die Himmel erzählen die EhreGottes und die Veste verkündet seiner Hände Werk," gilt nurfür das Gefühl, das bereits religiös erregt ist, dasselbeist also sorgfältig zu pflegen und von der bloßen Erweckung des-selben aus Natursorschung allein nicht viel zu halten;die fromme kindliche Betrachtung des Universums und seinerTeile ist zu erhalten, so daß sie durch die wissenschaftliche Er-kenntnis nicht verloren geht, aber aus diese ist ihr kein Einflußzu gestatten, auf dem Gebiet der Naturforschung ist der Verstandder Meister, unbekümmert um die Resultate erforsche man dieewige Gesetzmäßigkeit der Natur und erfreue sich ihrer als einerauch ewigen Wahrheit; Ostentation ist überall zu meiden; einMerkmal eines wahren Lehrers ist auch der Sinn für Naturund die Lust an der Erforschung ihrer Gesetze.