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1 (1890)
Entstehung
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stabe bearbeitete Verfassung gewährt ihnen das Petitionsrecht.Dadurch steht das Volk in unmittelbarem Verkehr mit derStündeversammlnng.

Der Teil von Schleswig und Holstein, den ich bisher ge-sehen habe, ist im allgemeinen sehr fruchtbar. Reiche Flurenwechseln mit Wiesen, Seen und Dörfern ab. Gesegnet das Land,in dem man von dem Ertrage der Urbeschäftigungen der Menschen,von Ackerbau und Viehzucht, lebt. Wie viel haben solche Ländervoraus vor denjenigen, deren Population hauptsächlich mitFabrikarbeit beschäftigt ist. Die Arbeit in Erzen und Metallengeht noch an; aber die Spinnereien verderben Geist und Körper.Auf ihnen ruht schon darum ein Fluch, weil sie es möglichmachen, unreife Kinder heranzuziehen und dadurch ihnen dieJugend, die Basis alles irdischen Glücks, zu rauben.

Hamburg treibt Welthandel. Wie es eine Weltlitteraturgibt oder geben wird, so gibt es Weltstädte. Hamburg ist eineWeltstadt. Die Weltstädte existieren vor der Weltlitteratur.Die äußeren Interessen und Thätigkeiten entwickeln sich v o r dengeistigen. Darum thut man großes Unrecht, wenn man es denNordamerikanern zum Vorwurf macht, daß sie sich fast nur umäußere Interessen bekümmern. Alles hat seine Zeit. Naturgemäßist ihr Sinn jetzt aus die Beherrschung der wilden Natur ge-richtet und auf den Produkten-Welthandel. Nachher werden diegeistigen Interessen schon erwachen. Denn der Mensch erhebtsich gern über die Scholle. Darin liegt eine der Bürgschaften,daß wir unsterbliche Strebungen, folglich unsterbliche Kräfte inuns tragen.

Gestern hörte ich einen der ausgezeichnetsten KanzelrednerHamburgs (Schmalz), einen Mann der inneren Kraft, einen Ver-teidiger der göttlichen Uranlage im Menschen, der Verminst,einen Freund des evangelischen Lichts, einen Prediger nicht derOhnmacht, sondern der Stärke, einen Mann von Luthers Geistauf dem wissenschaftlich-religiösen Standpunkte des neunzehntenJahrhunderts. Seehandelsleute und Schiffer wissen nichts besser denn sie sehen und erleben es alle Tage als daß alles