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1.
Wie äußert sich das Slandesvewußlsein des wahren Lehrers!
Darin und dadurch:
1) daß er sich bewußt bleibt, mit seinen Standesgenossen —um wenig zu sagen — einem nützlichen (notwendigen, wichtigen,ehrenwerten) Berufe anzugehören;
2) daß er mit seiner ganzen Kraft für die Förderung dieserBerufszwecke eintritt, in ihnen aufgeht, für sie lebt;
3) daß er den Berufsgenossen in unwiderstehlicher Sym-pathie zugethan ist, sie anzieht und von ihnen angezogen wird;
4) daß er das Interesse der Sache den Interessen der Per-sonen überordnet, und das Seinige dem Interesse der Gemeinschaftunterordnet;
5) daß er das Wohl der einzelnen Standesmitglieder undihrer Angehörigen nach Möglichkeit fördert;
6) daß er sich — da nicht alles allen frommt — standes-mäßig beträgt;
7) daß er der Ehre seines Standes nichts vergiebt, viel-mehr dieselbe nach allen Richtungen aufrecht zu erhalten sichbestrebt;
8) daß er diese Ehre weniger durch öffentliche Anerkennung,als durch Tüchtigkeit der Leistungen und der Lebensführung fürgesichert hält;
9) daß er, wie er von anderen Ständen Achtung erwartet,denselben die gebührende Achtung zollt;
10) daß er alles, was diese für die Förderung seiner Be-rufszwecke leisten, mit Dank aufnimmt;
11) daß er alles, was er erfährt, liest, denkt, auf den einenZweck seiner Berufsthütigkeit bezieht;
12) daß er den großen Grundsätzen: „Schließ' an ein Ganzesdrch an", „Immer strebe zum Ganzen", „Lebe im Ganzen"huldigt, durch die Energie seiner Berufsthütigkeit seinen Beitragzur Förderung des Ganzen liefert, und so in der Entwickelungdes Menschengeschlechts sichtbar-unsichtbar unsterblich fortlebt. —