248
i vom Besonderen znin Allgemeinen; t
7 . E von den inhaltreichsten (umfang-ärmsten) Borstellungen
I zu den inhalt-ärmsten (umfangreichsten); ^
8 . vom Kleinen zum Großen;
9. vom (geistig) Nahen zum Entfernten;
10. von Unten nach Oben;
11. von der Mannigfaltigkeit zur Einheit;
l kennt kein letztes, höchstes Ziel (weist 1
12. < ans unendlichen Fortschritt hin); /
I Bienenarbeit; j
^ s die Welt — der Schöpfer; )
l natura naturata — natura naturans;/
14. verfährt vorsichtig, besonnen.
Aus diesen Unterschiedeil ergeben sich noch folgende Sätze:
1. die induktive Methode ist Methode der selbständigenWahrheitsfindung, die Methode der freien Prüfung und kritischenUntersuchung;
2. sie ist die entwickelnde, folglich die Methode des elementaren,geistbildenden Unterrichts;
3. sie ist die volkstümliche, populäre Methode, da das Volkauf dein Boden der Anschauung steht, wohl Thatsachen, aberkeine Systeme und Prinzipien fassen, und aus denselben nichtdeduzieren kann;
4. die deduktive Methode ist die Methode der Autorität, desAutoritätsglaubens;
5. sie entwickelt und befreit den Geist nicht, sondern sie drücktund fesselt ihn;
6 . sie dringt auf Uniformität, beachtet nicht die Individualität;
7. angewandt ist jene die Methode der Erfindung (mitder wir es in der Schule nicht zu thun haben). Nachdem inandie Eigenschaften (die Anziehung desselben durch Metalle) ge-funden hatte, konnte man den Blitzableiter erfinden. DieAnalogie dieses Verfahrens ist auf dem theoretischeil Gebiete dieaus den Gesetzen der Zahlen entwickelte Reche n rege l.
Endlich ist noch zu bemerken, daß, solange Misere Philo-sophen sich der deduktiven, spekulativen Methode bedienten, ihre
G