XVI.
Verteidigung des Schulwesens in der vorregulativischen
Zeit.
(Parlameutsrede.)
Meine Herren, ich kann eben nicht sagen, daß ich mit Ver-gnügen auf die Tribüne gestiegen bin; denn ich habe dem HerrnMinister nicht viel Erfreuliches zu sagen. Ich bin nämlich ge-sonnen, für die Richtung, welche das Schulwesen in der vor-regulativischen Zeit genommen hatte, einzutreten. In diese Zeitfällt meine praktische Wirksamkeit. Dieselbe trug mir vor einerAnzahl von Jahren von jenem Platze — ich saß damals nochda oben —
(nach der Zuschauer-Tribüne deutend)von dem Herrn Minister v. Raumer den Vorwurf ein, daß ichdie Veranlassung und die Ursache sei, daß in jener Zeit der„verderbliche und finstere Geist" — dies waren seine eigenenAusdrücke — in die Schulen eingetreten wäre. Und die Ver-teidigung jener Zeit zog mir in einer der vorigen Sessionen vondein jetzigen Herrn Minister den Vorwurf zu, daß ich ein„Reaktionär" sei, und zwar ein „unverbesserlicher".
(Allgemeine Heiterkeit.)
Ich wollte nämlich damals, wie auch heute noch, hinter dieregulativischen Bestimmuugen zurück. Nun sind wir zwar, meineHerren! an sehr derbe Vorwürfe längst gewöhnt; ich erinnerenur daran, daß unsere Bezweiflung, ob es zweckmäßig sei, un-