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nach der in dein Wesen angelegten Idee — es ist Entfaltungvon innen, von innen nach außen — es ist stetige Ent-faltung, ohne Lücken und Sprünge (nntnrn, non ag-it pork.-ütnin), wenn sie nicht gestört wird, bis zn einein Ziel- oderHöhepunkte von Moment zn Moment, so daß das Nachfolgendedas Vorhergehende in sich enthält — sie kann gestört, aufgehalten,korrumpiert, vernichtet werden durch übermächtige, ihr feindlicheKräfte — hat ein Wesen den Höhepunkt seiner Entfaltung er-reicht, so steht sie still, geht dann oft rückwärts, die Evolutionverwandelt sich in Involution, das Wesen nimmt ab, zerfällt,löst sich auf, stirbt, d. h. geht in andere Daseinszustände über,waS auch Entwickelung ist.
Dies und mehreres andere läßt sich von der Entwickelungsagen, ohne daß dadurch der Begriff auch nur in schwachemMaße erschöpft würde. Eine Idee läßt sich nicht in einen Be-griff einkcrkern, nicht durch eine Definition erfüllen.
Die Sache kommt aber überall vor; man kann sagen, siesei allenthalben; die Leser wissen auch, daß man (wird ans solcheZeichen geachtet?) selten einen Aufsatz von »nr wenigen Seitenfindet, in welchem der Begriff der Entwickelung fehle. Sehenwir uns ein wenig nach diesen Gebieten um, um den Begriff derEntwickelung, wenn nicht systematisch oder dialektisch selbst znentwickeln, doch zn beschreiben oder zn umschreiben.
Von selbst ist verständlich, daß inan im engerer: und eigent-lichen Sinne des Wortes nur bei Organismen von Entwickelungreden kann, das Wort kann aber auch in weiterer Bedeutung ge-nommen werden. So wollen wir es nehmen.
Aus Urmaterie (man kann nichts mit dem Nichts anfangen,etwas muß man setzen — die Entstehung eines Etwas aus nichtskann der Mensch ebensowenig denken, wie die Verwandlung einesEtwas in nichts, oder gilt hier das Wort: oreäo, ^nin al>-snvclnm 68t?) oder llrstoff, aus Stoff und Kraft — chaotischemNebel — werden Kometen — Planeten — Sonnen.
Chaotischer Zustand ist der erste Zustand eines Planeten (derErde z. B.) — es entsteht Scheidung des Ungleichartigen, Ver-